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Regenerative agriculture and non-GM seeds are making the cotton production more sustainable

Zwei Faktoren, die die Baumwollproduktion nachhaltiger machen

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Heutzutage ist Bio-Baumwolle nicht nur etwas für wohlhabende Leute, sondern für jeden, der Wert auf Nachhaltigkeit legt. Bio-Baumwolle spielt eine wichtige Rolle beim Schutz aller Lebewesen vor den negativen Auswirkungen von Chemikalien und des Klimawandels sowie bei der Gewährleistung sicherer und fairer Arbeitsbedingungen der Arbeiter in der Lieferkette. 

Die weltweite Produktion von Bio-Baumwolle ist von 2018 auf 2019 um 56 % deutlich gestiegen. Im gleichen Zeitraum wuchsen Einrichtungen mit Bio-Textilstandard Zertifizierung ebenfalls signifikant und zwar um 48 % beim Organic Cotton Standard und um 35 % beim Global Organic Textile Standard. Infolgedessen wurde 2018/19 die zweitgrößte Ernte von Bio-Baumwolle aller Zeiten verzeichnet. Die steigende Nachfrage nach Bio-Baumwolle bringt enorme Vorteile für das Ökosystem.

Die Bio-Baumwollproduktion ist ein “Proof of Concept” für den signifikanten und verstärkten Fokus und Aufwand auf restaurative und regenerative Praktiken für die Landwirtschaft. Die Wiederherstellung der Bodengesundheit, des Wasserkreislaufs und des Schutzes der Artenvielfalt sowohl über als auch unter den Anbauflächen ist essentiell für unsere Zukunft und der Schlüssel zu naturbasierten Ansätzen, die über 30% der Lösungsansätze gegen den Klimawandel ausmachen. 

Mit diesem Artikel möchten wir die Bedeutung von regenerativer Landwirtschaft und gentechnikfreiem Saatgut betrachten und was du gegen den Klimawandel beitragen kannst.

Regenerative Landwirtschaft verstehen 

Regenerative Landwirtschaft ist ein Ansatz in der Agrarwirtschaft, der Pestizide und synthetische Düngemittel ablehnt und eine ganzheitliche Philosophie ist, die darauf abzielt, Bio-Sequestrierung, Biodiversität, Ökotoxizität, Klimaresilienz, Wassersysteme, Mikronährstoffe und Ökosystemdienstleistungen positiv zu beeinflussen. Die Vorteile der regenerativen Landwirtschaft sind endlos! 

Was ist der Unterschied zwischen regenerativer Landwirtschaft und ökologischem Landbau?

Der ökologische Landbau garantiert, dass das Land, auf dem das Produkt angebaut wurde, ohne den Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden bewirtschaftet wurde. Allerdings wird dabei nicht die gesundheitliche Verbesserung des Bodens berücksichtigt. Der Fokus liegt auf der Förderung des ökologischen Gleichgewichts und die Erhaltung der Artenvielfalt, aber nicht auf den Wiederaufbau und Regenerierung des Bodens. Trotzdem sind die Vorteile des okölogischen Landbaus um ein Vielfaches höher als bei der konventionellen Landwirtschaft. Kürzlich wurde eine neue “regenerative Bio”-Zertifizierung eingeführt, um Managementprinzipien, die sich auf den Boden und seine Gesundheit konzentrieren, weiter zu integrieren. 

Konventionelle Landwirtschaft benötigt eine große Menge an Wasser, Land und Pestiziden. Allein im Jahr 2018 hat die US-Landwirtschaftsindustrie 698 Millionen Tonnen Kohlendioxid ausgestoßen. Der Schaden für den Ackerboden nahm überhand, als die Landwirte Jahr für Jahr die gleichen Monokulturen anbauten und mehr chemische Düngemittel verwendeten, um die entzogenen Mineralien und toten Mikroben auszugleichen. 

Ökologischer Landbau und regenerative Landwirtschaftssysteme sind bekanntermaßen effektiver als konventionelle Systeme, wenn es darum geht, CO2 aus der Atmosphäre zu binden und es im Boden als organische Substanz zu speichern. Infolgedessen ist der Kohlenstoffpool im Boden etwa dreimal so groß wie der atmosphärische Pool. Nach Angaben der National Academies of Sciences, Engineering and Medicine könnten durch die Bindung von CO2 mit der Kraft eines gesunden Bodens potenziell mehr als 250 Millionen Tonnen CO2 jährlich vermieden werden.

Regenerative Landwirtschaft ist keine “Einheitsgröße”, denn jede Farm oder Ranch unterscheidet sich bezüglich der einzigartigen natürlichen Ressourcen, Klimaschwankungen und tierischen sowie ökologischen Dynamik. Stattdessen wenden die Landwirte diese Prinzipien für ihre jeweilige Region, ihren Betrieb und ihre persönliche Situation an und suchen nach einer Kombination von Methoden, die die Widerstandsfähigkeit unterstützen und unser Ökosystem aufbauen und nähren. 

Mit der Zeit können regenerative Praktiken die Produktion steigern und den Bedarf an externen Inputs auf natürliche Weise reduzieren. Wenn diese regenerativen Praktiken erfolgreich umgesetzt werden, können die Gesundheit des landwirtschaftlichen Ökosystems und die wirtschaftliche Stabilität der Landwirte verbessert werden. 

 

Two factors making the cotton production more sustainable
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Warum gentechnikfreies Saatgut besser ist als gentechnisch verändertes Saatgut

Nicht gentechnisch verändertes Saatgut, das für den Anbau von Bio-Baumwolle verwendet wird, ist sowohl für die Integrität als auch für das Wachstum der Bio-Baumwollproduktion entscheidend. Von der weltweiten Baumwollanbaufläche mit einer Fläche von 32,9 Millionen Hektar wurden 2018 rund 76 % mit nicht gentechnisch behandeltem Saatgut bepflanzt. 

Gentechnisch veränderte (GV) Baumwolle wurde geschaffen, um ein intensives landwirtschaftliches System durch die Reduzierung des Einsatzes von Pestiziden zu unterstützen und damit die Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt zu begrenzen. Entwickelt als Werkzeug zur besseren Schädlingsbekämpfung, wurde sie als eine Technologie präsentiert, die den Baumwollanbaugemeinschaften wirtschaftliches Wachstum bringen sollte. Es gibt jedoch mehrere Bedenken bezüglich der Technologie und wie sie sich auf die Umwelt, die Gesellschaft und die Finanzen der Landwirte auswirkt, insbesondere im Hinblick auf die langfristigen Auswirkungen bei der Einführung von GV-Baumwolle. 

 

  • Wirtschaftliche Risiken für Landwirte

Die Forschungsergebnisse variieren noch immer und der wirtschaftliche Nutzen von GV-Pflanzen muss noch langfristig nachgewiesen werden. Die Ungewissheit über den finanziellen Nutzen der Einführung von GV-Pflanzen ist eines der größten Risiken für Landwirte, die auch mit ständig steigenden Produktionskosten und Schwankungen des Baumwollpreises auf dem globalen Baumwollmarkt konfrontiert sind. GV-Nutzpflanzen können ein besonders kostspieliges Risiko für liquiditätsarme Baumwollbauern sein, wenn ein finanzieller Verlust aufgrund von Ernteausfällen sie daran hindert GV-Saatgut und damit verbundene Betriebsmittel für die nächste Saison zu kaufen. Die Betriebsmittel sind oft kapitalintensiv, das Produktionssystem des Baumwollanbaus birgt ein erhebliches Risiko von Verschuldung, Konkurs und sogar Selbstmord der Landwirte, wenn sich die Erträge nicht auszahlen. Dies betrifft vor allem Kleinbauern in Ländern, die keine wirtschaftlichen Sicherheitsnetze bieten. 

 

  • Bedenken über Resistenzen gegen Pestizide und negative Auswirkungen auf die Umwelt

Mit dem zunehmenden Einsatz von GV-Baumwolle werden Bedenken hinsichtlich der Resistenz gegenüber Insekten und Schwachstellen gegenüber Pestizide laut. Der allgegenwärtige Einsatz von Giften beim Anbau von GV-Baumwolle führt bereits zu Resistenzen bei Baumwollkapselwürmern und das Auftreten von Sekundärschädlingen wurde in der indischen Baumwollproduktion beobachtet. Der Schädlingsbefall kann dazu führen, dass noch mehr Pestizide erforderlich sind, was mit zusätzlichen Kosten und Umweltschäden verbunden ist. 

Ein ähnliches Phänomen ist bei Unkräutern zu beobachten, die gegen die Herbizide resistent werden, die in Kombination mit herbizidtoleranten (HT) Pflanzen eingesetzt werden. Eine Überprüfung von 900 Studien ergab, dass die Einführung von GV-Pflanzen zunächst den Einsatz von Herbiziden reduzierte, dass sich aber später resistente Unkräuter entwickelten und die Resistenz gegen das Herbizid Glyphosat zu einem erhöhten Einsatz von Herbiziden führte. Infolgedessen geben die Landwirte jetzt mehr Geld für Saatgut, mehr für Dünger und mehr für Insektizide aus. 

 

  • Fragen zu Monopol und Saatgutbesitz

Die Einführung von GV-Baumwolle hat Bedenken hinsichtlich der Abhängigkeit der Landwirte von der agrochemischen Industrie aufgeworfen. Die Landwirte bewahren kein GV-Saatgut aus früheren Ernten auf, da GV-Baumwollpflanzen F1-Hybride sind (d.h. die erste Generation von Nachkommen zweier deutlich unterschiedlicher Elternpflanzen). Folglich müssen die GV-Baumwollbauern jedes Jahr neues Saatgut kaufen, um zu vermeiden, dass sie ungleichmäßige Baumwoll-Farbtypen mit geringerem Ertrag anbauen. Außerdem müssen sie die mit GV-Saatgut verbundene Technologiegebühr bezahlen. 

Eine Studie schätzt, dass ein einziges Unternehmen mit seinem GV-Saatgut bis zu 95 % des Baumwollsaatgut-Marktes in Indien besitzt. Im Jahr 2018 waren 76 % der weltweiten konventionellen Baumwollproduktion gentechnisch verändert. 

Die Einführung von gentechnisch veränderter Baumwolle hat zudem die Landwirte vom Prozess der Pflanzenzüchtung abgekoppelt und riskiert den Verlust von landwirtschaftlichem Know-how, das über Jahrhunderte weitergegeben wurde. 

Der Kauf von Bio-Baumwolle kann unsere Zukunft verbessern

Während Bio-Baumwolle früher als “Nische” angesehen wurde, wird sie heute von Marken aller Größenordnungen als wichtiger Bestandteil ihres Faser- und Materialportfolios bezeichnet. Immer mehr Marken und Einzelhändler setzen sich Ziele und verpflichten sich, ihren Einsatz von Bio-Baumwolle zu erhöhen, ermutigt durch die zunehmenden Nachhaltigkeitsvorteile der Faser und des ökologischen Anbaus. 

Wir glauben, dass wir durch die Stärkung der landwirtschaftlichen Gemeinschaft die Fähigkeit und das Potenzial haben, die Herausforderungen zu bewältigen, mit denen der Agrarsektor heute konfrontiert ist. . 

Wenn Sie mehr über die sozialen Aspekte der Baumwollproduktion in China und Indien erfahren möchten, lesen Sie diesen Artikel: “Baumwollproduktion: Soziale Problematik in Indien und China

Was sind deine Gedanken zur Bio-Baumwolle, regenerativer Landwirtschaft und gentechnikfreiem Saatgut? Teile uns deine Meinung gerne in den Kommentaren mit!

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Baumwollproduktion: Soziales Thema in Indien und China

Baumwollproduktion: Soziale Problematik in Indien und China


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Da sich die Modeindustrie dank des Drucks der Konsumenten in eine nachhaltigere Richtung bewegt, wird Bio-Baumwolle eine immer beliebtere Wahl. Auch bei l’amour est bleu ist Bio-Baumwolle einer unserer Lieblingsstoffe. Deshalb haben wir uns entschlossen, eine Mini-Serie von Artikeln über die ökologischen und sozialen Aspekte von Baumwolle zu schreiben. In diesem Artikel befassen wir uns mit der vierten Stufe der Mode-Lieferkette und konzentrieren uns dabei auf die aktuellen Ereignisse in China und Indien.

Einzelhändler kennen in der Regel nur die erste Stufe der Lieferkette. Die Produktion von Rohstoffen wie Baumwolle, die typischerweise als Stufe 4 bezeichnet wird, stellt die am weitesten entfernte Stufe der komplexen und chaotischen Textil-Lieferkette dar  und wird fast ausschließlich an ausländische Sub-Lieferanten ausgegliedert. Es ist seit langem bekannt, dass Zwangsarbeit, Menschenhandel und anderen Formen von moderner Sklaverei in der Textil-Lieferkette verbreitet sind. 

Der jährliche Modern Slavery Index stuft das Risiko von Zwangsarbeit auf der ganzen Welt ein, basierend auf der Stärke der Gesetze der Länder gegen moderne Sklaverei, deren Umsetzung und Durchsetzung sowie der Anzahl und Schwere der Verstöße. China. Indien, Bangladesch, Vietnam, Kambodscha, Myanmar und Indonesien haben ihr schlechtestes globales Ranking seit 2017 erreicht.




Baumwollanbau führt in Indien zum Tod

Billige, von Trends geleitete Einzelhändler haben die Preise bei ihren Lieferanten gedrückt und damit den Baumwollbauern weiter unten in der Lieferkette die Lebensgrundlage entzogen. Traurigerweise ist der Baumwollanbau in Indien zu einer Mode-Tragödie geworden. Einzelhändler kolonisieren Entwicklungsländer mit billigen Arbeitskräften, beuten die Menschen aus und missachten die Würde der Arbeiter, insbesondere von Frauen und Mädchen. Indische Baumwollbauern begehen in alarmierendem Ausmaß Selbstmord, oft aufgrund finanziellen Drucks. 

Im Jahr 2002 führte der Pharmakonzern Bayer gentechnisch veränderte (GM) Baumwolle in Indien ein. Jetzt macht sie 90 % des Baumwollanbaus in dem Land aus. Seit ihrer Einführung haben Nichtregierungsorganisationen und Umweltschützer die gentechnisch veränderte Baumwolle mit dem zunehmenden Einsatz von Düngemitteln in Verbindung gebracht, was die Verschuldung der Landwirte verschlimmert und sogar die Zahl der Selbstmorde unter den Bauern erhöht. Die Landwirte leiden unter einer schlechten Gesundheit, da schädliche Düngemittel die lokale Wasserversorgung vergiften. 

Mehr als 28 Bauern und Landarbeiter sterben in Indien jeden Tag an Selbstmord, so der Bericht “State of India’s Environment” aus dem Jahr 2021. Der Bericht verdeutlicht die Zahlen:

  • 5.957 Bauern in 17 Bundesstaaten und 4.324 Landarbeiter in 24 Bundesstaaten im Jahr 2019. 
  • 5.763 Landwirte in 20 Bundesstaaten und 4.586 Landarbeiter in 21 Bundesstaaten im Jahr 2018.

Jetzt stehen die Landwirte in Indien vor einem weiteren Problem, denn drei neue umstrittene Agrargesetze werden in diesem Jahr mehr als 25 % der weltweiten Baumwollproduktion beeinträchtigen. Seit Ende November letzten Jahres  gab es Proteste gegen die Verabschiedung der neuen Gesetze und rund 250 Millionen Arbeiter in ganz Indien traten in den Streik. Im Januar wurden die vorgeschlagenen Gesetze auf Eis gelegt, da die Farmer an den Verhandlungen beteiligt wurden, doch der Kampf geht weiter. 

Die vorgeschlagenen Landwirtschaftsgesetze sind Teil der “Deregulierungs”-Agenda des indischen Premierministers Narendra Modi, die darauf abzielt, die von der Regierung festgelegte Preisuntergrenze (bekannt als der Mindestsubventionierungspreis) für Nutzpflanzen abzuschaffen, um die Markteffizienz zu steigern. Die Landwirte befürchten, dass die Abschaffung der garantierten Preise zu niedrigeren Erträgen führen wird, welches sie in die Armut treiben und sie zwingen würde, ihr Land an die großen Konzerne zu verkaufen, die Indiens Einzelhandelswirtschaft dominieren. 

Die indischen Bauern fordern “faire Preise”, so wie die Bekleidungsarbeiterinnen “faire Löhne” fordern.





Baumwollproduktion: Soziales Thema in Indien und China


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Zwangsarbeit auf Chinas Baumwollfarmen

In der Zwischenzeit haben weit verbreitete Berichte über Zwangsarbeit, die die Rechte der uigurischen Muslime und anderer Minderheiten in China verletzen, dazu geführt, dass die Regierungen auf beiden Seiten des Atlantiks neue Maßnahmen ergriffen haben. 

Rechtsgruppen sagen, dass Xinhiangs halbe Million Uiguren (auch als “Uighur” bezeichnet) in Lagern festgehalten werden, in denen Vorwürfe von Folter, Zwangsarbeit und sexuellem Missbrauch aufgetaucht sind. China hat diese Behauptungen bestritten und behauptet, die Lager seien “Umerziehungs”-Einrichtungen, die die Uiguren aus der Armut befreien sollen. Das chinesische Außenministerium hat die Vorwürfe über Zwangsarbeit in der Baumwollproduktion in Xinjiang widerlegt. Die chinesischen Behörden haben sich bisher geweigert, Diplomaten oder unabhängigen Ermittlern zu erlauben, die Vorwürfe der Menschenrechtsverletzungen zu untersuchen.

Mehr als 80% der chinesischen Baumwolle kommt aus der nordwestlichen Region Xinjiang, in der rund 11 Millionen Uiguren leben. Die erschreckende Tatsache ist, dass China der zweitgrößte Produzent von Bio-Baumwolle ist und der größte Teil davon aus den uigurischen Regionen stammt. Gap, Patagonia und die Zara-Mutter Inditex haben alle erklärt, dass sie keine Baumwolle von Fabriken in Xinjiang beziehen. Aber die Mehrheit konnte nicht bestätigen, dass ihre Lieferkette frei von Baumwolle aus der Region ist.

Anfang des Jahres beschloss H&M, keine Baumwolle aus der Region Xinjiang mehr zu verwenden, da Bedenken wegen Zwangsarbeit vorherrschten. Als die Erklärung von H&M auf der chinesischen Social-Media-Plattform Weibo geteilt wurde, drückten viele Nutzer ihre Wut gegenüber der Marke aus und riefen zu einem Boykott der Marke auf, indem sie sagten: “Raus aus dem chinesischen Markt”. Wenige Stunden später waren die Produkte von H&M von einer Reihe großer E-Commerce-Plattformen verschwunden, darunter Alibabas Tmall, JD.com und Pindoudou. Es gab keine offizielle Ankündigung oder öffentliche Kommunikation über das Verbot, es ist noch unklar, ob es sich um eine kurzfristige oder dauerhafte Situation handelt oder nicht. 

Im Januar haben die USA die Einfuhr aller Baumwollprodukte aus der Region verboten. Dies hat amerikanische Unternehmen wie PVH (zu dem Marken wie Calvin Klein und Tommy Hilfiger gehören) in eine Zwickmühle gebracht, da einige ihrer in Übersee hergestellten Produkte nicht mehr in den Heimatmarkt eingeführt werden dürfen. PVH sagte, dass es die Beziehungen zu allen Fabriken oder Mühlen, die Stoffe oder Baumwolle aus Xinjiang verwenden, abbrechen wird.




Vorwärts gehen… 

Zwangsarbeit und andere Menschenrechtsverletzungen gibt es nicht nur in China und Indien. Es könnte direkt in deiner Nachbarschaft passieren. Die Modeindustrie muss einen aufgeklärteren Ansatz zu diesen Themen wählen, und zwar schnell. Die Rückverfolgung der Materialherkunft bis zu ihrem Anbauort wird einen großen Aufwand erfordern, die die Modeindustrie nicht gewohnt ist. Doch ohne einer transparenten Rückverfolgbarkeit der Materialien ist es unmöglich, gegen Zwangsarbeit und Menschenrechtsverletzungen in der Lieferkette vorzugehen. 

Organisationen wie Labour Behind The Label, Fashion Revolution und Remake setzen sich seit langem gegen alle Arten von illegalen Praktiken ein und sensibilisieren die Verbraucher. Du kannst diese Organisationen unterstützen und ihnen dabei helfen, mehr Gutes zu tun. Aber das Wichtigste, was uns diese Organisationen zeigen, ist, dass wir unsere Kaufkraft nutzen können, um Druck auf Marken auszuüben, damit sie ihre Rückverfolgbarkeit und Transparenz verbessern und ihre Geschäfte auf ethische Weise betreiben. Schau auf den Seiten der Organisationen vorbei und erfahre, mit welchen Möglichkeiten du zu einem Wandel beitragen kannst!

 

Du kannst auch die Bauern in Indien unterstützen, indem du diese Petitionen gegen die Abschaffung der Subventionen in der Landwirtschaft unterschreibst:

https://www.change.org/p/narendra-damodardas-modi-abolish-the-3-farm-laws-support-the-protesting-farmers

https://www.change.org/p/justice-for-farmers-of-india 








Unsere Produkte aus Bio-Baumwolle






Unsere Kleidungsstücke aus Bio-Baumwolle werden aus 100 % GOTS-Bio-Baumwolle hergestellt. Das GOTS-Siegel ist der weltweit führende Standard für die Verarbeitung von Materialien aus biologischen Naturfasern. Es definiert ökologische und soziale Kriterien auf hohem Niveau, die entlang der gesamten textilen Produktionskette eingehalten werden müssen. Bei GOTS-zertifizierten Stoffen kannst du sicher sein, dass die gesamte Produktion – von der Faser bis zum Stoff – unter umweltfreundlichen und sozial fairen Bedingungen stattfindet.






Unisex Hemd Ellen aus Bio-Baumwolle

159,00 €




Bedruckte Bluse Ada aus Bio-Baumwolle

139,00 €




Maxikleid Jasmine aus Bio-Baumwolle

199,00 €






Jacke Uma aus Bio-Baumwolle

179,00 €




Hose Josephine aus Bio-Baumwolle

149,00 €




Gestreiftes Kleid Julia aus Bio-Baumwolle

179,00 €




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Fashion Revolution Week

Fashion Revolution Week: Why We Need to Get Involved More Than Ever


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The fashion industry is powered by cheap labour used to generate huge profits with low production costs. Fashion brands, both luxury and fast fashion brands, are built upon the mass exploitation of garment workers. That’s why Fashion Revolution is calling for a fair, safe, clean and transparent fashion industry. The organisation has been campaigning for a global fashion industry that conserves and restores the environment and values people over growth and profit. 

As the Fashion Revolution Week will be happening from the 19th till the 25th of April, we would like to discuss what has been happening since the Rana Plaza disaster then the Covid-19 outbreak, why we need to get involved in the Fashion Revolution Week more than ever, and how we can make a positive change.




Since the Rana Plaza Disaster

In the wake of the Rana Plaza disaster in 2013, which killed at least 1,132  garment workers and injured more than 2,500, brands suddenly felt compelled – by fear of reputational damage – to recompense for the loss of life. The $30 million endowment was underwritten by brands to help ease the burden for families of the deceased as well as those who sustained catastrophic wounds. However, the access to those funds has been difficult for many. Most of the survivors of the disaster got nothing from the brand or the government. 

Although brands started to disclose their own ‘Codes of Conduct’ on their website after the disaster, most of the time they mean nothing. Brand-led voluntary self-regulation of their own supply chains is never going to deliver meaningful labour rights protections for workers. Regulation defined by enforceable agreements between brands and the union that represent workers such as Bangladesh Accord on Fire and Building Safety can bring positive change. 

In 2013, Worker Rights Consortium (WRC) had already been working for years to press fashion brands to fundamentally change their approach to fire and building safety in Bangladesh in order to bring genuine safety improvements in factories. WRC successfully convinced brands to sign the historic Bangladesh Accord.

More than 145,000 safety violations have been detected under the Accord since 2013, of which 93% of safety issues identified during initial inspections are now remedied. Two and a half million garment workers are now working in vastly safer factories. The fashion industry needs to apply that model of enforceable agreements that obligate brands and retailers to pay a fair price to suppliers more so that it is possible for suppliers to maintain decent working conditions and good wages.

But that doesn’t mean that there are no sweatshops anymore. There’s still government opposition to freedom of association and unionisation. Sexual and physical abuse in factories remains rampant. Workers still do not receive severance when manufacturers go bankrupt.





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Covid-19 Hit the Fashion Industry 

Over a year ago, the Covid-19 pandemic hit the world, like many industries, the fashion sector has been devastated by the pandemic. While setting off a series of seismic reactions within the global fashion industry supply chain, stores were forced to shut down to maintain social distancing and consumers’ purchases plummeted.

Brands responded by suspending or cancelling orders to their suppliers around the world and they refused to pay for orders already shipped, completed, or in production. Some brands demanded discounts from or delayed payments to their suppliers, relying on the “force majeure” clause in their contracts to shed responsibility for any financial loss incurred. As a result, suppliers were forced to accept prices for orders that are below the cost of production. With $16 billion worth of unpaid orders globally, these brands are leaving uncollected orders in factories and the most vulnerable populations without an income. 

Factory owners struggled to stay in business and had to fire, suspend workers, or reduce their pays. Workers lost 3-6 billion dollars in legally owed wages, which left garment workers exposed to widespread hunger and fear of human trafficking and gender-based violence.

 

One Year Later…

The situation for garment workers has only gotten worse. According to Fashion Revolution, There has been a 21% decline in garment worker wages across the globe, from an average of $187 per month down to $147 per month, while the top 20 best-performing brands have seen an 11% increase in their market cap. None of the most profitable brands put in any money for garment workers’ severance or relief. 1 in 4 laid off workers has not received legally mandated severance pay and has no safety nets to fall back upon, they are reporting hunger and food insecurity. 

Before the outbreak, a majority of garment industry workers in Pakistan were piece-rate workers. Only 20% could say that they were permanent contract workers. Very few of Pakistan’s big supplier companies paid the minimum wage as per the law. Normally they had 12-hour shifts and 4 hours of overtime but they were not paid the double rate for overtime work. There are no real unions in Pakistan’s garment industry. Workers, some of whom are trying to organise, are often subject to threats and violence. 

When the pandemic hit Pakistan, factories have thrown workers out of jobs. Once the schools opened in Pakistan, workers had to stop their children from going to school because they could not pay the fee asked.

 

Fashion Revolution




We Need Fashion Revolution Week More Than Ever

The pandemic has revealed how a core part of brands’ profitability is achieved by consistently underpaying suppliers and garment workers. The first concrete action that brands must take to improve garment workers’ lives is to pay their orders and fund unpaid workers. Moreover, timely payment by brands for completed orders is crucial for the health of the industry and the well-being of workers who rely on the timely payment of their wages. Brands also need to take a much tougher stance on gender-based violence and fear of retribution (In the manufacturing sector, which is often located in developing countries, 80% of garment workers are women). 

 

No one should die for fashion, and that’s why legally binding agreements between apparel brands and global trade unions help ensure that disasters like Rana Plaza never happen again. However, Bangladesh Accord will expire on 31st May 2021. If the Accord is not renewed, the safety of over 2 million workers in 1,600 garment factories will be left in the hands of voluntary, non-enforceable Corporate Social Responsibility (CSR) initiatives, which have been unable to prevent mass casualties.

You can do your part by sharing support for the Accord’s extension and calling upon brands to taken action to #ProtectProgress.

For more information about the Bangladesh Accord, you can watch this video from Clean Clothes Campaign here: (https://youtu.be/y96OuVozl7A




The producing countries and the garment workers have no voice. Sustainable fashion conversations in the West have no voices from the people close to the pain of the pandemic and brand’s unethical practices. But you can speak up for them by getting involved during Fashion Revolution Week.




Go to Fashion Revolution’s page to find out how you can take action.

Spreading words and increasing awareness among consumers can make our voices loud enough to be heard by powerful brands and retailers. The least we can do is share our privilege and platform to demand a humane, safe and dignified workplace for those whose cries for justice have been deliberately silenced and unheard for too long.








SHOP AND DONATE TO FASHION REVOLUTION






We donate 5% of all purchases during Fashion Revolution Week to Fashion Revolution Germany so they can continue to advocate for textile workers’ rights.




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Fashion Revolution Week: Warum wir uns mehr denn je engagieren müssen


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Seit jeher wird die Modeindustrie durch billige Arbeitskräfte angetrieben, um mit niedrigen Produktionskosten riesige Gewinne zu erzielen. Viele Modemarken, sowohl Luxus- als auch Fast-Fashion-Marken, sind auf der Massenausbeutung von Bekleidungsherstellern aufgebaut. Deshalb fordert die Fashion Revolution eine faire, sichere, saubere und transparente Modeindustrie. Die Organisation setzt sich für eine globale Modeindustrie ein, die die Umwelt schont und wiederherstellt sowie Menschen über Wachstum und Profit stellt.

Da die Fashion Revolution Week vom 19. bis 25. April stattfindet, möchten wir darüber berichten, was seit der Rana Plaza-Katastrophe und dem anschließenden Covid-19-Ausbruch passiert ist und warum wir uns mehr denn je für die Fashion Revolution Week engagieren müssen, um eine positive Veränderung zu bewirken.




Seit der Rana Plaza-Katastrophe

Nach der Rana-Plaza-Katastrophe im Jahr 2013, bei der mindestens 1.132 Textilarbeiter*innen ums Leben kamen und mehr als 2.500 verletzt wurden, sahen sich Marken plötzlich gezwungen – aus Angst vor Rufschädigung – Entschädigung zu zahlen. Die 30-Millionen-Dollar-Stiftung wurde von verschiedenen Modenunternehmen gezeichnet, um den Familien der Verstorbenen und denjenigen, die katastrophale Verletzungen erlitten hatten, die Last zu erleichtern. Allerdings war der Zugang zu diesen Geldern für viele schwierig. Die meisten Überlebenden der Katastrophe erhielten nichts von den Modeunternehmen oder der Regierung. 

Obwohl Marken nach der Katastrophe begannen, ihre eigenen “Verhaltenskodizes” auf ihrer Website offenzulegen, bedeuten sie meist nichts. Die freiwillige Kontrolle der eigenen Lieferketten durch die Modeunternehmen wird niemals einen sinnvollen Arbeitsrechtsschutz für die Arbeiter bieten. Eine Regelung, die durch durchsetzbare Vereinbarungen zwischen Modeunternehmen und den Gewerkschaften definiert wird, wie z. B. der Bangladesh Accord on Fire and Building Safety, kann positive Veränderungen bringen. 

Im Jahr 2013 hatte das Worker Rights Consortium (WRC) bereits seit Jahren darauf hingearbeitet, Modemarken dazu zu drängen, ihre Herangehensweise an den Brand- und Gebäudeschutz in Bangladesch grundlegend zu ändern, um echte Sicherheitsverbesserungen in den Fabriken zu erreichen. Das WRC überzeugte die Marken erfolgreich davon, den Bangladesh Accord zu unterzeichnen.

Seit 2013 wurden im Rahmen der Vereinbarung mehr als 145.000 Sicherheitsverstöße festgestellt. 93 % der bei den ersten Inspektionen festgestellten Sicherheitsprobleme sind inzwischen behoben. Zweieinhalb Millionen Textilarbeiter arbeiten jetzt in wesentlich sichereren Fabriken. Die Modeindustrie hat die Aufgabe dieses Modell durchsetzbarer Vereinbarungen anzuwenden und die Marken und Einzelhändler dazu verpflichten, den Zulieferern einen fairen Preis zu zahlen, damit es für die Zulieferer möglich ist, menschenwürdige Arbeitsbedingungen und gute Löhne zu erhalten.

Das heißt aber nicht, dass es keine Sweatshops mehr gibt. Es gibt immer noch den Widerstand der Regierung gegen Vereinigungsfreiheit und gewerkschaftliche Organisierung. Sexueller und körperlicher Missbrauch in Fabriken ist nach wie vor weit verbreitet. Arbeiter erhalten immer noch keine Abfindungen, wenn Hersteller in Konkurs gehen.

Das heißt aber nicht, dass es keine Sweatshops mehr gibt. Es gibt immer noch den Widerstand der Regierung gegen Vereinigungsfreiheit und gewerkschaftliche Organisierung. Sexueller und körperlicher Missbrauch in Fabriken ist nach wie vor weit verbreitet. Arbeiter erhalten immer och keine Abfindungen, wenn Hersteller in Konkurs gehen, 





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Covid-19 trifft die Modeindustrie und ihre Lieferkette

Vor über einem Jahr wurde die Welt von der Corona-Pandemie heimgesucht. Wie viele Branchen wurde auch die Modebranche von der Pandemie erschüttert. Während sie eine Reihe von Folgereaktionen innerhalb der globalen Lieferkette der Modeindustrie auslöste, mussten Geschäfte schließen, um die soziale Distanz zu wahren, und die Käufe der Konsumenten gingen stark zurück.

Die Marken reagierten, indem sie Bestellungen bei ihren Lieferanten auf der ganzen Welt aussetzten oder stornierten, und sie weigerten sich, für bereits ausgelieferte, fertiggestellte oder in Produktion befindliche Bestellungen zu zahlen. Einige Marken verlangten von ihren Lieferanten Rabatte oder verzögerten die Zahlungen und beriefen sich auf die “Force Majeure“-Klausel in ihren Verträgen, um die Verantwortung für entstandene finanzielle Verluste abzuwehren. Infolgedessen waren die Lieferanten gezwungen, Preise für Aufträge zu akzeptieren, die unter den Produktionskosten lagen. Mit weltweit unbezahlten Aufträgen im Wert von 16 Milliarden Dollar lassen diese Modeunternehmen die Fabriken und die schwächsten Bevölkerungsgruppen ohne Einkommen zurück. 

Fabrikbesitzer kämpften darum im Geschäft zu bleiben, und mussten Arbeiter entlassen, suspendieren oder ihre Löhne kürzen. Die Arbeiterinnen und Arbeiter verloren 3-6 Milliarden Dollar an rechtlich geschuldeten Löhnen, wodurch die Textilarbeiter*innen Hungersnöten und der Angst vor Menschenhandel sowie geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt waren. 

 

Ein Jahr später…

Die Situation für Textilarbeiter ist nur noch schlimmer geworden. Die Löhne der Textilarbeiter*innen sind weltweit um 21% gesunken, von durchschnittlich 187 Dollar pro Monat auf 147 Dollar pro Monat, während die 20 umsatzstärksten Modemarken einen Anstieg ihrer Marktkapitalisierung um 11% verzeichnen konnten. Keine der profitabelsten Marken hat Geld für Abfindungen oder Entlastungen der Textilarbeiter bereitgestellt. Einer von vier entlassenen Arbeitern hat keine gesetzlich vorgeschriebene Abfindung erhalten und hat kein Sicherheitsnetz, auf das er zurückgreifen kann, so dass er von Hunger und existenziellen Nöten betroffen ist.

Vor dem Ausbruch der Krise waren die meisten Arbeiter in der Bekleidungsindustrie in Pakistan Akkordarbeiter. Nur 20 % konnten sagen, dass sie unbefristete Vertragsarbeiter waren. Nur sehr wenige der großen pakistanischen Zulieferbetriebe zahlten den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn. Normalerweise hatten sie 12-Stunden-Schichten und 4 Stunden Überstunden, aber sie bekamen nicht den doppelten Satz für Überstunden bezahlt. In der pakistanischen Bekleidungsindustrie gibt es keine echten Gewerkschaften. Die Arbeiter, von denen einige versuchen, sich zu organisieren, sind oft Drohungen und Gewalt ausgesetzt. 

Als die Pandemie in Pakistan ausbrach, haben die Fabriken die Arbeiter entlassen. Als die Schulen in Pakistan eröffnet wurden, mussten die Kinder der Textilarbeiter nicht zur Schule zu gehen, weil sie die Schulgebühren nicht bezahlen konnten. 

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Wir brauchen die Fashion Revolution Week mehr denn je

Die Pandemie hat aufgedeckt, wie ein zentraler Teil der Profitabilität von Marken durch die konsequente Unterbezahlung von Lieferanten und Textilarbeitern erzielt wird. Die erste konkrete Maßnahme, die Modeunternehmen ergreifen sollten, um das Leben der Textilarbeiter zu verbessern, ist die Bezahlung ihrer Aufträge und die Finanzierung unbezahlter Arbeiter. Darüber hinaus ist eine pünktliche Bezahlung der abgeschlossenen Aufträge durch die Unernehmen entscheidend für die Gesundheit der Branche und das Wohlergehen der Arbeiter, die auf die pünktliche Zahlung ihrer Löhne angewiesen sind. Modemarken müssen auch eine viel härtere Haltung gegenüber geschlechtsspezifischer Gewalt und der Angst vor Vergeltung einnehmen (im verarbeitenden Gewerbe, das oft in Entwicklungsländern angesiedelt ist, sind 80 % der Textilarbeiter Frauen). 

Niemand sollte für Mode sterben, und deshalb tragen rechtsverbindliche Vereinbarungen zwischen Bekleidungsmarken und globalen Gewerkschaften dazu bei, dass sich Katastrophen wie Rana Plaza nie wieder ereignen. Das Bangladesch-Abkommen wird jedoch am 31. Mai 2021 auslaufen. Wird das Abkommen nicht erneuert, wird die Sicherheit von mehr als 2 Millionen Arbeitern in 1.600 Bekleidungsfabriken in den Händen von freiwilligen, nicht durchsetzbaren Corporate Social Responsibility (CSR)-Initiativen liegen, die nicht in der Lage waren, Massenopfer zu verhindern.

Du kannst deinen Teil dazu beitragen, indem du deine Unterstützung für die Verlängerung des Abkommens teilst und Modemarken dazu aufforderst, Maßnahmen wie die Initiative #ProtectProgress zu ergreifen.

Für weitere Informationen über das Bangladesh Abkommen kannst du dir dieses Video der Clean Clothes Campaign ansehen (https://youtu.be/y96OuVozl7A).




Die Produktionsländer und die Textilarbeiter haben kein Stimme. Gespräche über nachhaltige Mode im West haben keine Stimmen von den Menschen, die nahe am Schmerz der Pandemie und der unethischen Praktiken der Modemarken sind. Aber du kannst dich dafür einsetzen, indem du dich während der Fashion Revolution Week engagierst. 




Gehe auf die Seite von Fashion Revolution, um herauszufinden, wie du aktiv werden kannst.

Mundpropaganda und die Bewusstseinssteigerung unter den Konsumenten kann unsere Stimmen laut genug machen, um von mächtigen Modemarken und Einzelhändlern gehört zu werden. Das Mindeste, was wir tun können ist, unsere Möglichkeiten und Stimme zu nutzen, um einen humanen, sicheren und würdigen Arbeitsplatz für diejenigen zu fordern, deren Schreie nach Gerechtigkeit schon zu lange absichtlich zum Schweigen gebracht wurden und ungehört bleiben.








Shoppe und Spende






Wir spenden 5% aller Bestellungen während der Fashion Revolution Week an Fashion Revolution Germany, damit sie sich weiterhin für die Rechte der Textilarbeiter einsetzen können.




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Why The Fashion Industry Needs To Empower Women More

Fashion Industry Needs To Empower Women More


German version

At l’amour est bleu, as a female-founded and led fashion brand, March 8th is an important day for us. International Women’s Day (IWD), a day dedicated to recognising the social, economic, cultural, and political achievements of women. While women should certainly be celebrated every day, we are thankful that an awareness day like IWD recognises all the strides women are making in today’s landscape. 

Female Empowerment  – having or taking more control over all aspects of life as a woman, while acquiring power in society. The term has been used frequently in recent years in political, educational, ecological and social situations. But besides spreading the word of empowerment for marketing purposes, does the fashion industry actually practise what it preaches?




Women in the Fashion Industry Right Now

According to the World Bank data, women comprise around 39% of the workforce across the world and the number has seen an upward trend in the last two decades. Although the total number of workers in the fashion industry is uncertain, it is estimated that the textile, clothing, and footwear sector worldwide employ about 60 million to 75 million people, and three-quarters of them are women.

For such a female-centric industry, the fashion industry is plagued with ethical problems and doesn’t empower the majority of women who work in it. Gender-based inequality remains a problem throughout the industry, from the highest levels of management to the shop floor and the factory floor. Only 12.5% of apparel and retail companies in the Fortune 1000 are led by women. Even in the “higher end” fashion industry, the majority of fashion houses are still helmed by male designers. The lack of female executives is troubling given that women often enter the fashion industry early in their careers. 

We also often hear news of women who are marginalised or abused. The evidence of the continued marginalisation of women that occurred in the #MeToo movement in 2017 and 2018 had revealed egregious male behaviour in this world. Many female models themselves have been speaking out about abuse, body shaming, and racism. 

In the manufacturing sector, which is often located in developing nations, 80% of the world’s garment workers are women. A lot of these women garment workers are vulnerable and face a host of challenges ranging from low wages and unsafe working conditions to domestic violence. One statistics showed that around 60% of Bangladeshi garment workers have suffered from sexual harassment. An Oxfam 2019 report found that 0% of Bangladeshi garment workers and 1% of Vietnamese garment workers earned a living wage. Because they are not paid enough money to support themselves and their families, their daughters often start working at factories as young as 10 years old. 





Why Fashion Industry Needs To Empower Women More


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What Can the Fashion Industry Do to Empower Women?

The fashion industry has the capacity and the responsibility to use its influence to positively impact women. Brands can start by communicating more empowering messages to consumers through editorial content, brand messaging and even models by ensuring women are properly represented, supported, and embraced no matter the size, colour, or background. Moreover, brands must allow customers to connect their purchases with a human face and with the art and process of garment making. 

Fashion must also solve the internal problems of injustices and inequalities that remain within the industry itself. The fashion community is filled with talented and independent females but they are underrepresented in leadership positions across the sector. Gender equality and sexual respect should be greater priorities in the workplaces. 

Companies must end opportunity discrimination. Women may not always receive the same opportunities as men in equal measure. Leadership teams and the board should have gender balance, which would reduce the rink on the bottom line, ability to grow, and maintain and attract talent. A report from PWC found that among apparel companies in the Fortune 1000, female-led companies are almost twice as profitable as companies with male CEOs. In fact, when a company augments female leadership by 30%, it experiences a 15% boost in profitability, and companies with women in upper-level management have better “innovation intensity”, producing an average of 20% more patents than teams with male leaders. 

Education can be one of the best ways to empower young women. According to UNICEF, investing in girls completing the next level of education could lead to lifetime earnings of up to 68% of annual GDP. The fashion industry should seek to tackle these underlying issues limiting access to quality education. It could be done by setting up financial support through apprenticeship programmes to keep girls in school and learn skills that will be able to help themselves. 

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Things Consumers Can Do to Make a Difference

There are many things you can do to celebrate IWD. Pick up a feminist book, send a flower to women you love. But if you aim to make a difference in the fashion industry, buying something from a female-owned (and led) brand or a brand that ensures fair wages and safe working conditions in their supply chain can be a good place to start. 

We can also be part of conversations on social media. Although female empowerment and gender equality are complex, deep-rooted, societal issues will take time. But we can advance the conversations about the evolving role of women in corporate leadership, sexual harassment, and supporting vulnerable women in the supply chain. Social media allows us to communicate with brands and their actions and choices of editors, stylists, photographers, and chief executives to be held accountable.

As consumers, we are a crucial part of the fashion industry, in fact, we fuel its activities. It’s important to educate ourselves about gender inequality issues and use our money on companies that focus on female empowerment.




Our purchasing decisions impact the lives of millions of women from the manufacturer of raw material to female brand owners. Supporting females who push the industry forward by shifting your habits towards more conscious consumption can make a lot of difference, especially during these challenging times.




These women are working to create a more responsible, sustainable and diverse fashion industry. And incredible things can happen when women support each other.








How we empower women




l'amour est bleu Gründerin Thien Huynh

A company founded and run by women

 

l’amour est bleu was founded by me – Thien Huynh – over three years ago. In the meantime, we have grown into a three-person woman-power team. You can learn more about the team here.




GOTS

GOTS certified materials

 

Over 95% of our materials are GOTS certified. The Global Organic Textile Standard defines environmental requirements at a high level along the entire textile production chain, while also requiring compliance with social criteria. Learn more about our fabrics here.






l'amour est bleu Team Annika Oestreich

Local and produced by women

Our tailors are an important part of l’amour est bleu. Thanks to their skills, you can wear our garments which accompany you for many, many years. Each piece is sewn under fair working conditions in Berlin. Learn more about our production here. 




Fashion that empowers women

We make fashion that women feel unconditionally comfortable in. Versatility, comfortable cuts and breathable fabrics empower women to focus on the important things in life.




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Why The Fashion Industry Needs To Empower Women More

Die Modeindustrie muss Frauen mehr bestärken


ENGLISH version

Als von einer Frau geführten Modemarke, ist der Weltfrauentag für unser Team von l’amour est bleu ein wichtiger Feiertag. Am internationalen Frauentag (IWD) am 8. März  gedenken wir den sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Errungenschaften von Frauen. Obwohl Frauen jeden Tag gefeiert werden sollten, sind wir dankbar dafür, dass ein Feiertag eingeführt wurde, an dem bewusst die Fortschritte anerkannt werden, die uns von Frauen beschert worden sind.

Female Empowerment ist gleichbedeutend damit, als Frau mehr Kontrolle über alle Aspekte ihres Lebens zu übernehmen und gleichzeitig ein gleichberechtigter Teil der Gesellschaft zu sein. Der Begriff wurde in den letzten Jahren häufig in politischen, pädagogischen, ökologischen und sozialen Zusammenhängen verwendet. Aber setzt die Modebranche Female Empowerment in ihren Reihen auch um oder wird der Begriff nur zu Marketingzwecken gepredigt?




Die aktuelle Situation von Frauen in der Modeindustrie

Nach Angaben der Weltbank machen Frauen weltweit rund 39% der Beschäftigten in der Modebranche aus, mit positiver Entwicklung in den letzten zwei Jahrzehnten. Obwohl die Gesamtzahl der Beschäftigten in der Modebranche nicht bekannt ist, sind im Textil-, Bekleidungs- und Schuh-Sektor weltweit schätzungsweise 60 bis 75 Millionen Menschen beschäftigt, von denen drei Viertel Frauen sind.

Für eine solch Frauen-dominierte Branche sieht sich die Modeindustrie mit ethischen Problemen konfrontiert und ist nicht in der Lage den Großteil der beschäftigten Frauen zu befähigen. Die geschlechtsspezifische Ungleichheit bleibt in der gesamten Branche ein Problem, von den höchsten Führungsebenen bis hin zu den Ladengeschäften und den Fabriken. Nur 12,5% der Bekleidungs- und Einzelhandelsunternehmen im Fortune 1000 sind von Frauen geführt. Selbst in der „High-End“ Modebranche wird die Mehrheit der Modehäuser immer noch von männlichen Designern geleitet. Der Mangel an weiblichen Führungskräften ist besorgniserregend, in Anbetracht dessen, dass Frauen größtenteils zu Beginn ihrer beruflichen Karriere in die Modebranche eintreten und demnach genug Erfahrung und Expertise mitbringen müssten.

In den Nachrichten wird regelmäßig von Frauen berichtet, die unterdrückt oder missbraucht werden. Die Beweise für die fortlaufende Unterdrückung von Frauen in der # MeToo-Bewegung zwischen 2017 und 2018 hat das furchtbare Verhalten von Männern in der Modebranche ans Licht gebracht. Viele weibliche Models haben das erste Mal offen über Missbrauch, Body-Shaming und Rassismus gesprochen.

Im produzierenden Gewerbe, das häufig in Entwicklungsländern angesiedelt ist, sind 80% der weltweiten Textilarbeiter Frauen. Viele dieser Textilarbeiterinnen sind gefährdet und stehen vor einer Reihe von Herausforderungen, die von niedrigen Löhnen und unsicheren Arbeitsbedingungen bis hin zu häuslicher Gewalt reichen. Eine Statistik ergab, dass rund 60% der Textilarbeiter in Bangladesch unter sexueller Belästigung leiden. Ein Bericht von Oxfam aus dem Jahr 2019 ergab, dass 0% der Textilarbeiter in Bangladesch und nur 1% der Textilarbeiter in Vietnam einen existenzsichernden Lohn verdienen. Weil sie nicht genug Geld verdienen, um sich und ihre Familien zu ernähren, beginnen ihre Töchter oft schon ab 10 Jahren in Fabriken zu arbeiten.





Why Fashion Industry Needs To Empower Women More


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Was kann die Modebranche tun, um Frauen zu bestärken?

Die Modebranche hat die Möglichkeit und gleichzeitig auch die Verantwortung, ihren Einfluss zu nutzen, um Frauen zu bestärken. Modemarken können den Konsumenten durch redaktionelle Inhalte, Markenbotschaften und sogar Models wichtige Botschaften vermitteln, indem sie sicherstellen, dass Frauen unabhängig von ihrer Größe, Hautfarbe oder ihrem Hintergrund angemessen vertreten, unterstützt und angenommen werden. Darüber hinaus sollten Modemarken den Kunden die Möglichkeit geben, ihre Bekleidung mit einem menschlichen Gesicht und dem damit verbundenen Handwerk zu verbinden, damit auch die Textilarbeiterinnen eine Stimme bekommen.

Mode sollte auch die internen Probleme von Ungerechtigkeit und Ungleichheit angehen, die in der Branche vorherrschen. Die Fashion-Community besteht aus talentierten, unabhängigen Frauen, aber in der gesamten Branche sind sie in den Führungspositionen unterrepräsentiert. Geschlechtergleichstellung und sexuelle Achtung sollten am Arbeitsplatz eine höhere Priorität haben.

Unternehmen können mit Chancengleichheit gegen Diskriminierung vorgehen. Frauen erhalten oftmals nicht die gleichen Möglichkeiten wie Männer. Führungsteams und der Vorstand sollten ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Geschlechtern aufweisen, was die Auswirkungen auf den Gewinn, die Fähigkeit zum Wachstum sowie die Aufrechterhaltung und Gewinnung von Talenten steigern würde. Ein Bericht von PWC ergab, dass unter den Bekleidungsunternehmen der Fortune 1000 von Frauen geführte Unternehmen fast doppelt so profitabel sind wie Unternehmen mit männlichen CEOs. Eine Steigerung der weiblichen Führungskräfte um 30%, könnte eine Rentabilitätssteigerung um 15% bewirken. Unternehmen mit Frauen im oberen Management haben erwiesenermaßen eine bessere „Innovationsintensität“ und produzieren durchschnittlich 20% mehr Patente als Teams mit männlichen Führungskräften.

Bildung ist eine weitere Möglichkeit, junge Frauen zu stärken. Laut UNICEF könnten Investitionen, die Mädchen dabei unterstützen die nächsthöhere Bildungsstufe zu erreichen, zu einem lebenslangen Einkommen von bis zu 68% des jährlichen BIP führen. Die Modebranche sollte in Ländern mit eingeschränkten Bildungsmöglichkeiten für Frauen, den Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung fördern. Die Einrichtung finanzieller Fördermittel könnte Mädchen dabei unterstützen die Schule zu besuchen, um ihnen mehr Zukunftsperspektiven zu ermöglichen.

Why The Fashion Industry Needs To Empower Women More




Wie Konsumenten etwas bewirken können

Es gibt viele Dinge, die du tun kannst, um den Weltfrauentag zu zelebrieren. Unterstütze eine feministische Autorin oder verschenke Blumen an Frauen, die dir was bedeuten. Wenn du einen Unterschied in der Modebranche machen möchtest, kannst du beispielsweise Modemarken mit weiblichen Gründern oder von Frauen geführte Modeunternehmen unterstützen. Du könntest auch Marken unterstützen, die ihren Mitarbeiterinnen faire Löhne und Arbeitsbedingungen sicherstellen.

Wir können das Thema auch in den sozialen Medien diskutieren. Die Stärkung der Frauenrolle und die Geschlechtergleichstellung sind ein komplexes und vielschichtiges Thema, das noch viel Zeit brauchen wird, um in der Gesellschaft vollends anzukommen. Wir können dieses Thema aber z.B. mit Posts über Frauen in der Unternehmensführung, sexuelle Belästigung oder die Unterstützung schutzbedürftiger Frauen in der Textilindustrie vorantreiben. Mithilfe der sozialen Medien können wir diese Themen an Unternehmen, leitende Angestellte, Redakteure, Stylisten, Fotografen, etc. kommunizieren und sie zur Rechenschaft ziehen.

Als Verbraucher sind wir ein entscheidender Teil der Modebranche. Wir sind diejenigen, die ihr Handeln beeinflussen. Daher ist es ist wichtig, sich mit Themen wie Geschlechtergleichstellung auseinanderzusetzen und unser Geld für Unternehmen einzusetzen, die sich für die Bestärkung von Frauen einsetzen. Unsere Kaufentscheidungen wirken sich auf das Leben von Millionen von Frauen aus, von der Stoffweberin bis hin zur Geschäftsführerin. Durch einen bewussteren Konsum und die Unterstützung von Frauen, die die Modebranche vorantreiben, kannst du insbesondere zur heutigen Zeit einen großen Unterschied machen. Diese Frauen arbeiten daran, eine verantwortungsbewusste, nachhaltige und vielfältige Modebranche zu schaffen. Und unglaubliche Dinge können passieren, wenn Frauen sich gegenseitig unterstützen.




Unsere Kaufentscheidungen wirken sich auf das Leben von Millionen von Frauen aus, von der Stoffweberin bis hin zur Geschäftsführerin. Durch einen bewussteren Konsum und die Unterstützung von Frauen, die die Modebranche vorantreiben, kannst du insbesondere zur heutigen Zeit einen großen Unterschied machen.




Diese Frauen arbeiten daran, eine verantwortungsbewusste, nachhaltige und vielfältige Modebranche zu schaffen. Und unglaubliche Dinge können passieren, wenn Frauen sich gegenseitig unterstützen.








Wie wir Frauen bestärken




l'amour est bleu Gründerin Thien Huynh

Ein von Frauenhand gegründetes und geführtes Unternehmen

 

l’amour est bleu wurde von mir – Thien Huynh – vor über drei Jahren gegründet. Mittlerweile haben wir uns zu einem dreiköpfigen Frauenpower-Team entwickelt. Hier kannst du mehr über das Team erfahren.




GOTS

GOTS-zertifizierte Materialien

 

Über 95% unserer Materialien sind GOTS-zertifiziert. Der Global Organic Textile Standard definiert auf hohem Niveau umwelttechnische Anforderungen entlang der gesamten textilen Produktionskette und fordert gleichzeitig die Einhaltung von Sozialkriterien. Erfahre hier mehr über unsere Stoffe.






l'amour est bleu Team Annika Oestreich

Lokal von Frauen produziert

 

Unsere Schneiderinnen sind ein wichtiger Teil von l’amour est bleu. Dank ihrer Fähigkeiten entstehen die Kleidungsstücke, die dich über mehrere Jahre begleiten. Jedes Teil wird unter fairen Arbeitsbedingungen in Berlin genäht. Erfahre hier mehr über unsere Produktion.




Mode, die Frauen empowert

 

Wir machen Mode, in denen sich Frauen bedingungslos wohlfühlen. Vielseitigkeit, komfortable Schnitte und atmungsaktive Stoffe geben Frauen die Möglichkeit, sich auf die wichtigen Dinge im Leben zu konzentrieren.




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The environmental impacts of online shopping

The Environmental Impacts of Online Shopping


GERMAN version

You are probably shopping more online since the pandemic. It might be easier for you to get your package delivered to your door than going to a physical shop, but between plastic packaging, carbon emissions and returns headed straight for landfill, there are hidden environmental impacts of online shopping. With millions of people turning to online shopping for everything from groceries to shoes, the pandemic has fundamentally altered the way people shop.

Digital sales increased by 71% in the second quarter of 2020 and 55% in the third. More than 65% of European and US consumers expect to decrease their overall spending on apparel but expect to spend more via online and social channels during the Covid-19 outbreak. As consumers spending more time at home, small uplifting acts of clothes shopping are helping them cling onto a sense of reality.

But what are the environmental impacts of this newfound obsession with online shopping? Could these consumption habits be problematic for the planet?




The Impact of Shipping

One part of the retail supply chain called “the last mile delivery”: the distance between a store to a customer, or in the case of online shopping, the distance between the distribution centre to the customer. The demand for “the last mile delivery, including “brick & click” (when people order online and the product is delivered from a physical retail store) and purely online retailers, is expected to grow 78% by 2030. There could be leading to 36% more delivery vehicles in 100 cities around the world, meaning more emission, pollution and congestion.

If you used to drive cars to stores before the lockdown, online shopping is more eco-friendly. The main cause of this is the emissions produced by the customer driving to the store. The energy used to power a retail store also has an impact on the sustainability of physical shopping. However, people tend to order one item at a time when shopping online, whereas they stock up on multiple items when visiting a store. The smallest carbon footprint occurs when you order directly from physical stores.





The environmental impact of online shopping


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Fast Delivery: Convenient but bad for the Environment

We used to be prepared to wait a few days for the products to get to us. Fast delivery tends to mean stuff gets moved in smaller quantities and vehicles shooting all over the place making single deliveries.

The express shipping options such as next day delivery has the potential of increasing carbon emissions because the air freight produces around three times more emissions than maritime or road shipping. The fast delivery in the last mile delivery is growing by 36% to 17% annually. Amazon, for example, already delivers to 72% of all customers within 24 hours.




The Harmful Impacts of Returns to the Environment

One key factor that needs to be considered is the impact of returns. According to GreenStory’s studies, only 6 – 8% of clothing items are returned when purchased from a physical store, compared to 30% of online orders. In Germany, one in three orders online is returned. A shocking 20% of these online returns end up in landfill because they are unable to be resold by the retailer.

Some people also buy things, particularly clothes, with the intention of returning much of their order, which results in more carriage and mileage.




A shocking 20% of these online returns end up in landfill because they are unable to be resold by the retailer.




The Real Dimension of Packaging

The e-commerce channels, on average, tend to produce more emissions and waste per item. Online purchases produce more packaging waste and multi-item orders often result in multiple deliveries. As digital sales are increasing, it is creating waves of packaging waste. In the US, nearly a third of solid waste comes from e-commerce packaging.

The packaging is ultimately destined for the landfill or incinerated. According to Canopy, some 3 billion trees are cut down every year to produce 241 million tons of shipping cartons, cardboard mailers, void-fill wrappers, and other paper-based packaging.

The film and wrap that goes into bubble mailers are often not accepted by recycling programs. There’s also the question of contamination. If one of these bubble mailers gets to a material recovery facility, it’s going to disrupt the automated machines and take away valuable time and money that can be focused on plastics.




What Can We Do To Reduce Environmental Impacts?

To lower CO2 emissions without affecting profit, some possible solutions are night-time deliveries to reduce traffic by 15%, or “click & collect” customers collection from the pick-up point, which allows couriers to bring a lot of stuff to one place at once. You can also consider reducing the CO2 emissions by shopping locally (products produced in your local area or companies based in your local area so that the products are not shipped to you from far away).

For the packaging waste issue, 100% recycled materials should be utilised. Recycled and post-consumer recycled materials reduce the impact on forest, and use both less water and energy to produce. Innovative materials such as bioplastic which is manufactured from agricultural residues. They take a maximum of 2 years to fully degrade, and they leave no trace in the soil once they break down.

While greening efforts by online retailers are important, until we shift our attitude, the current carbon footprint and packaging waste will be hard obstacles to overcome. We, consumers, need to educate ourselves and change your expectations.

We all expect free-shipping everywhere we shop, but the cost of shipping is quite high on a societal level. Just by choosing a pick-up option and putting a little effort, you can reduce your carbon footprint drastically. You can also consider choosing retailers that are incorporating eco-friendly delivery options (such as zero-emission transportation) or sustainable packaging. Also, try not to return things as much as possible. Keep in mind, the best way to reduce environmental impacts is by only buying things that you really need.




How we reduce our impact on the environment




l'amour est bleu nachhalitge Versandverpackung

Sustainable Packaging

 

Our shipping packaging is made of 100% recycled paper and printed with eco inks. All materials can be completely recycled again.




l'amour est bleu nachhaltiger Versand

Sustainable Shipping

 

We ship climate-neutral via DHL. For multiple orders, all items are shipped in one package.






l'amour est bleu lokale Produktion

Local Production

 

We design, develop and produce all garments in Germany. This saves long transport routes and supports the local textile industry.




l'amour est bleu made to order

Made to order

 

98% of our garments are made to order. This saves natural resources and avoids overproduction. 




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The environmental impacts of online shopping

Wie wirkt sich Online-Shopping auf unsere Umwelt aus?


English version

Seit der Pandemie kaufst du wahrscheinlich mehr online ein. Seit des ersten Lockdowns haben wir gezwungenermaßen mehr online bestellt und genießen mittlerweile den Komfort des Online Shoppings, als in ein Geschäft zu gehen. Aber zwischen Plastikverpackungen, CO2- Emissionen und Retouren, die direkt auf die Mülldeponie gehen, gibt es zusätzlich versteckte Umweltauswirkungen des Online-Shoppings. Die Pandemie hat die Art und Weise wie Menschen einkaufen, grundlegend verändert: Millionen von Menschen kaufen alles online ein, von Lebensmitteln bis zu Schuhen.

Der digitale Umsatz stieg im zweiten Quartal 2020 um 71 % und im dritten Quartal um 55 %. Über 65 % der europäischen und amerikanischen Verbraucher gaben an, dass sie in der Corona-Krise weniger für Kleidung ausgeben werden, dafür ihre Bekleidungskäufe aber mehr über Online und soziale Kanäle tätigen werden. Während des Lockdowns hat sich das Online-Shopping als positive Freizeitaktivität etabliert, das den Leuten dabei hilft, ein Stück der alten Realität beizubehalten. 

Aber welche Auswirkungen hat der neu entdeckte Online-Shopping-Wahn auf die Umwelt? Könnte unser neues Konsumverhalten schädlich für den Planeten sein?




Die Auswirkungen des Versands

Ein Teil der Lieferkette im Einzelhandel wird als “Lieferung auf der letzten Meile” bezeichnet: Die Entfernung zwischen einem Ladengeschäft und dem Kunden oder beim Online-Shopping die Entfernung zwischen dem Distributionszentrum und dem Kunden. Es wird erwartet, dass die Nachfrage nach “Lieferungen auf der letzten Meile”, einschließlich “Click & Collect” und reinen Online Shop-Lieferungen, bis 2030 um 78 % wachsen wird. Dies könnte zu 36 % mehr Lieferfahrzeugen in 100 Städten auf der ganzen Welt führen, was mehr CO2-Emissionen, Verschmutzung und Staus bedeuten würde.

Wenn du früher mit dem Auto zum Laden gefahren bist, ist der Online-Einkauf die umweltfreundlichere Wahl. Die Hauptursache dafür sind die CO2-Emissionen, die durch die Autofahrt zum Geschäft entstehen. Auch die Energie, die für den Betrieb eines Einzelhandelsgeschäfts verbraucht wird, wirkt sich negativ auf die Nachhaltigkeitsbilanz beim Einkaufen im Geschäft aus. Allerdings bestellt ein Großteil der Menschen beim Online-Shopping nur einen Artikel pro Bestellung, während sie sich beim Besuch eines Geschäfts mit mehreren Artikeln eindecken. Der kleinste CO2-Fußabdruck entsteht  tatsächlich, wenn du direkt im Geschäft bestellst.





The environmental impact of online shopping


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Schnelle Lieferung: Komfortabel, aber schlecht für die Umwelt  

Früher waren wir bereit ein paar Tage auf unsere Bestellung zu warten, dies hat sich allerdings über die letzten Jahre deutlich verändert. Eine schnelle Lieferung bedeutet oftmals, dass mehrere Einzelbestellungen transportiert werden müssen und dafür mehr Fahrzeuge unterwegs sind, um die einzelnen Bestellungen auszuliefern.

Internationale Express-Versandoptionen könnten zu einer Erhöhung der CO2-Emissionen führen, da  Luftfracht etwa dreimal mehr Emissionen verursacht als der See- oder Landweg. Die schnelle Lieferung auf der letzten Meile wächst jährlich um 36 %. Amazon zum Beispiel liefert bereits an 72 % aller Kunden innerhalb von 24 Stunden.




Die schädlichen Umweltauswirkungen von Retouren

Ein wichtiger Faktor, der berücksichtigt werden muss, sind die Umweltauswirkungen von Retouren. Laut einer Studie des Unternehmens GreenStory werden nur 6 – 8 % der Kleidungsstücke zurückgegeben, wenn sie im Geschäft gekauft wurden. Die Retourenquote im Online-Handel beträgt im Vergleich dazu 30 %. In Deutschland wird jede dritte Online-Bestellung zurückgegeben. Besonders schockierend ist, dass 20 % der Retouren auf der Mülldeponie landen, weil sie nicht weiterverkauft werden können. Hinzu kommt, dass viele Kunden, vor allem Kleidung online kaufen, um letztendlich den Großteil ihrer Bestellung wieder zurückzusenden. Das Hin- und Herschicken der Bestellungen führt zu mehr CO2-Emissionen und Kosten.




In Deutschland wird jede dritte Online-Bestellung zurückgegeben. Besonders schockierend ist, dass 20 % der Retouren auf der Mülldeponie landen, weil sie nicht weiterverkauft werden können.




Das wahre Ausmaß an Verpackungsmüll

Generell führt der Online-Handel dazu, dass mehr CO2-Emissionen und Abfall pro Artikel entstehen. Online-Käufe verursachen mehr Verpackungsmüll und Bestellungen mit mehreren Einzelartikeln haben oftmals Mehrfachlieferungen zur Folge, die wiederum mehr Verpackungsmüll bedeuten. Da die Online-Bestellungen zunehmen, nimmt gleichzeitig weltweit die Menge an Verpackungsmüll zu. In den USA macht der Verpackungsmüll des Online-Handels mittlerweile fast ein Drittel des gesamten Müllaufkommens aus!

Der Großteil der Verpackungen landet letztendlich auf der Mülldeponie oder wird verbrannt. Nach Angaben des Unternehmens Canopy werden jedes Jahr etwa 3 Milliarden Bäume gefällt, um 241 Millionen Tonnen Versandkartons, Pappmailer, Verpackungspapier und andere Papierverpackungen herzustellen.

Die meisten Folien und Luftpolstertaschen sind nicht recyclefähig. Zudem besteht bei Luftpolstertaschen das Problem, dass sie zum Ausfall der Recyclingmaschinen führen und dabei wertvolle Zeit und Geld in Anspruch nehmen, die für das Recyceln von Kunststoffen verwendet werden können.




Was können wir tun, um nachhaltiger online zu shoppen?

Online-Shopping ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken und wird in Hinblick auf die aktuelle Corona-Krise sogar zur Notwendigkeit. Doch wie können wir die Vorteile des Online-Shoppings mit einem guten Gewissen genießen?

Eine Möglichkeit zur Reduzierung von CO2-Emissionen wäre, sich seine Bestellung zu einer Packstation liefern zu lassen, so dass die Fahrer viele Bestellungen an einem Ort abliefern können und nicht viel hin und her fahren müssen. Auch das Einkaufen von lokalen Produkten oder in lokalen Geschäften bzw. bei lokalen Online-Händlern reduziert CO2-Emissionen, weil die Waren nicht über weite Transportwege geliefert werden.

In Hinblick auf den Verpackungsmüll wäre die Verwendung von recycelten Materialien die nachhaltigste Lösung. Recycelte Materialien schützen die Wälder vor der Abholzung und verbrauchen zusätzlich weniger Wasser und Energie bei der Herstellung. Auch innovative Materialien wie z. B. Biokunststoff, der aus landwirtschaftlichen Reststoffen hergestellt wird, wäre eine nachhaltige Verpackungsalternative. Im Vergleich zu herkömmlichen Plastik dauert es maximal 2 Jahre, bis er vollständig abgebaut ist und er hinterlässt keine Restspuren im Boden.

Es liegt größtenteils bei den Online-Händlern ihre negativen Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren. Doch gleichzeitig liegt es auch an uns mehr Verantwortung zu zeigen, indem wir unsere Einstellung und Erwartungen beim Online-shoppen  zugunsten der Umwelt ändern. Kostenloser Versand ist mittlerweile zur Norm geworden und wird von den meisten Online-Shoppern erwartet. Gesellschaftlich gesehen sind aber die Kosten für den Versand von Online-Bestellungen ziemlich hoch. Allein die Auswahl der Abholoption anstelle einer Lieferung führt zu einer deutlichen Senkung des CO2-Abdrucks. Durch die Bevorzugung von Online-Shops, die eine klimaneutrale Lieferung oder nachhaltige Verpackungen anbieten, unterstützt du Unternehmen, die ihre negativen Auswirkungen auf die Umwelt reduzieren. Auch die Reduzierung von Rücksendungen ist eine Möglichkeit die negativen Umweltauswirkungen des Online-Shoppings zu verringern. Letztendlich ist es am nachhaltigsten, wenn wir beim Shoppen nur Dinge zu kaufen, die wir wirklich brauchen.




Unser Beitrag für die Umwelt




l'amour est bleu nachhalitge Versandverpackung

Nachhaltige Versandverpackung

 

Unsere Versandverpackung besteht zu 100% aus recyceltem Papier und ist mit Öko-Farben bedruckt. Alle Materialien können wieder komplett recycelt werden.




l'amour est bleu nachhaltiger Versand

Nachhaltiger Versand

 

Wir versenden klimaneutral per DHL. Bei Mehrfach-Bestellungen werden alle Artikel in einem Paket verschickt.






l'amour est bleu lokale Produktion

Lokale Produktion

 

Wir entwerfen, entwickeln und produzieren alle Kleidungsstücke in Deutschland. Dies spart weite Transportwege und unterstützt die lokale Textilindustrie.




l'amour est bleu made to order

Made to order

 

98% unserer Kleidungsstücke werden Made to order produziert. Dadurch sparen wir natürliche Ressourcen und vermeiden Überproduktion. 




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