Monatlicher Archiv: Mai 2022

Love Your Clothes: The Environmental Impact of Garment Care

Love Your Clothes: Die Umweltauswirkungen der Bekleidungspflege

ENGLISH VERSION

In der Modeindustrie wird selten über die Bekleidungspflege gesprochen. Kleidungsstücke werden hergestellt, ohne zu bedenken, wie sie gepflegt und entsorgt werden.  Die Verbraucher bewerten nachhaltige Produkte nur in Hinblick auf Zufriedenheit, Langlebigkeit, Wertigkeit, Nachhaltigkeit und den Informationen auf den Etiketten. Einer nachhaltiger Verwendung und Entsorgung der Bekleidung wird jedoch nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt.

Oftmals wird unterschätzt welche Umweltauswirkungen Bekleidung nach dem Kauf verursacht. Zwischen 80 und 100 Milliarden Kleidungsstücke werden jedes Jahr produziert, und ihre Pflege erfordert viel Energie, Wasser und andere Ressourcen. Laut dem Bericht „Fashion on Climate“ macht die Kleidungspflege etwa 23 % des gesamten CO2-Fußabdrucks eines Kleidungsstücks aus, während die Modebranche insgesamt für 4 % der weltweiten Emissionen verantwortlich ist, was den jährlichen Treibhausgasemissionen von Frankreich, Deutschland und Großbritannien zusammen entspricht.

Eine bewusstere Bekleidungspflege und Informationen darüber, wie sich Chemikalien und andere Inhaltsstoffe auf den Planeten auswirken, können dabei helfen nachhaltiger zu Handeln und seinen ökologischen Fußabdruck zu verringern. In unserer neuen Serie “Love Your Clothes” (Liebe deine Kleidung) möchten wir dir zeigen, wie du deine Kleidung pflegen und wertschätzen kannst, um die negativen Umweltauswirkungen zu verringern, wie du sie reparieren und weiß halten kannst. In diesem Artikel möchten wir mit dir die Auswirkungen auf die Umwelt teilen und wie du bewusster und nachhaltiger deine Bekleidung waschen kannst.

 

Wie schadet die Bekleidungspflege der Umwelt?

Waschen

Das Reinigen unserer Wäsche hat erhebliche Auswirkungen auf unsere Umwelt. Der jährliche Fußabdruck von neu gekaufter Bekleidung eines Haushalts (inkl. Waschen und Reinigen), entspricht in etwa dem CO2-Ausstoß einer Autofahrt von 6.000 Meilen und dem Wasserverbrauch von über 1.000 Badewannen.

 

Waschmittel

Waschmittel tragen seit ihrer Erfindung zu Beginn des 20. Jahrhunderts zur Umweltverschmutzung bei. Die meisten Waschmittel enthalten u.a. Nonylphenolethoxylate, welches die Umwelt zerstört. Nach Angaben der US-Umweltschutzbehörde beeinträchtigen sie auch die menschliche Entwicklung und Fortpflanzung.

Einige Chemikalien, darunter Natriumperborat und andere Bleichmittel, können Nase, Augen, Lunge und Haut reizen und die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen. Einige in Waschmitteln verwendete Farbstoffe sind nachweislich krebserregend und vergiften Gewässer und ihre Bewohner.

 

Synthetische Fasern 

Wir können keinen Beitrag über nachhaltige Bekleidungspflege veröffentlichen, ohne Mikroplastik zu erwähnen. Es ist so klein, dass kein Waschmaschinenfilter es auffangen kann.

Im Jahr 2016 untersuchten Forscher, wie viele Fasern bei einem Waschgang ausgeschieden werden. Sie installierten einen einzigartigen Filter an einer Frontlader-Waschmaschine, um mikroskopisch kleine Fasern aufzufangen. Es wurden Proben von drei verschiedenen Stoffen getestet: ein T-Shirt aus einem Polyester-Baumwoll-Gemisch, ein Kapuzenpullover aus Polyester und ein Pullover aus Acryl. Der Acrylstoff verlor nach einigen Wäschen am meisten Fasern, gefolgt von Polyester und schließlich dem Poly-Baumwoll-Gemisch. Acrylgewebe kann bei einer einzigen Wäsche 700.000 Fasern verlieren. In einer anderen Studie wurde hochgerechnet, dass beim Waschen von Polyesterfleece 1 Million Fasern freigesetzt werden können.

Diese mikroskopisch kleinen Kunststoffpartikel können in das Meeresleben gelangen, sich in der Nahrungskette anreichern und in die Umwelt eindringen. Forschungsergebnissen zufolge sind Textilfasern aus Kunststoff die häufigste Quelle der Kunststoffverschmutzung. Im Jahr 2017 waren synthetische Stoffe für rund 35 % des ins Meer gelangten Mikroplastiks verantwortlich.

Auch die schweren Einweg-Plastikbehälter der Waschmittel belasten die Umwelt. Einige von ihnen bestehen aus nicht wiederverwertbaren Materialien, die letztendlich auf einer Mülldeponie landen. Sie zersetzen sich über Hunderte von Jahren in Mikroplastik.

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Chemische Reinigung  

Den Umweltauswirkungen von chemischer Reinigung kann man einen eigenen Blogbeitrag widmen. Im Rahmen der “Love Your Clothes”- Reihe werden wir einen Artikel nur diesem Thema widmen.

 

Trocknen 

Der Trockner ist eines der energieintensivsten Geräte in unserem Haushalt. Die beste Methode, um seinen ökologischen Fußabdruck zu verringern und die Lebensdauer deiner Kleidung zu verlängern, ist das Trocknen auf einem Wäscheständer.

Durch den Verzicht auf einen Trockner, kann eine durchschnittliche Familie 1.088 kg CO2-Ausstoß pro Jahr einsparen. Da ein durchschnittlicher Haushalt den Wäschetrockner 20 Mal pro Monat benutzt, ist das Kohlendioxid, das von nur einem Wäschetrockner pro Jahr freigesetzt wird, mehr als ein Baum in seinen ersten 50 Jahren aufnehmen kann.

Zudem ändert der Trockner die Textur deiner Kleidung, so dass sie schrumpft, ausbleicht und sogar an Festigkeit verliert. Forscher wuschen und trockneten Baumwollhandtücher im Trockner 20 Mal, und sie verloren 50 % ihrer Festigkeit. Nach nur 20 Trocknungszyklen war der Stoff doppelt so leicht zu zerreißen. 

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Entsorgung

Heutzutage ist es zur Gewohnheit geworden fast täglich Kleidung einzukaufen. In Deutschland ist die Produktion von Bekleidung seit 2010 langsam zurückgegangen, aber der Verbrauch ist in den letzten zehn Jahren gestiegen: Die Gesamtausgaben für Bekleidung und Schuhe sind zwischen 2010 und 2019 um durchschnittlich 0,5 % pro Jahr gestiegen.

Die durchschnittliche Lebensdauer eines Kleidungsstücks aus dem Einzelhandel beträgt nur 7 Tage, so dass sich die durchschnittliche Kleiderschrankgröße vervierfacht hat, seit Fast Fashion zur Norm geworden ist.

Konsumenten werfen Kleidung weg, weil es nicht mehr im Trend ist oder schon viele Male getragen wurde, obwohl es noch im guten Zustand ist.

Durch eine verstärkte Wiederverwertung und Sammlung von Altkleidern könnten jährlich rund 18 Millionen Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden und die Modeindustrie würde sich zu einer Industrie mit geschlossenem Kreislauf entwickeln. 

Derzeit werden weniger als 1 % der gebrauchten Produkte in die Wertschöpfungskette der Branche zurückgeführt. Um eine beschleunigte Verringerung zu erreichen, müssen Technologien zur Sortierung und Identifizierung von Textilmischungen entwickelt, höhere Anreize für Marken geschaffen und die Verbraucher dazu angehalten werden, die Einführung einer Klreislaufwirtschaft zu unterstützen.

Leicht zugängliche Informationen über Wiederverwendungs- und Recyclingmöglichkeiten würden die Verbraucher zu einem umweltfreundlicheren Handeln nach dem Bekleidungskauf motivieren. Zusätzlich würde die Bereitstellung eines organisierten Entsorgungssystems den Verbrauchern eine umweltschonendere Textilentsorgung ermöglichen.

Leider sieht die Realität anders aus, aber das Thema Nachhaltigkeit findet immer mehr Beachtung auf den Führungsebenen und bei politischen Entscheidungsträgern, so dass auf regionaler und nationaler Ebene Corona-Unterstützungsprogramme mit nachhaltigem Fokus eingeführt wurden.

Eine Pilotstudie zur Rückverfolgbarkeit der Textil-Lieferkette hat zur Einführung des weltweit ersten intelligenten Sortiersystems für Textilien in Deutschland geführt. Eine gemeinnützige Sammelorganisation in Augsburg, die Aktion Hoffnung, nutzt die Identifikationstechnologie von Circular Fashion, um die Sammlung und Sortierung von Waren zu optimieren.

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Was können wir anders machen?

Diese kleinen Änderungen können bereits zu einem bewussteren und nachhaltigeren Umgang mit Bekleidung führen:

Weniger waschen

Durch eine Verringerung des Wasch- und Trockenvorgangs können 186 Millionen Tonnen CO2-Ausstoß eingespart werden, z. B. indem jede 6. Waschladung eingespart, die Hälfte der Ladungen bei weniger als 30 Grad gewaschen und jede 6. Trocknernutzung durch Wäsche aufhängen ersetzt wird. Zudem können Modeunternehmen und Einzelhändler dazu beitragen, bessere Pflegeanleitungen und nachhaltigere Materialien zu verarbeiten.

“Die Regel ist, dass man es nicht reinigt. Man lässt den Schmutz trocknen und bürstet ihn ab. Ich würde zum Beispiel nicht jeden Tag meinen BH wechseln, und ich werfe die Sachen nicht einfach in die Waschmaschine, nur weil sie getragen wurden. Ich bin selbst unglaublich hygienisch, aber ich bin kein Fan von chemischer Reinigung oder irgendeiner Art von Reinigung, ganz ehrlich”. – Stella McCartney

Besser waschen

Um synthetische Kleidung zu waschen, kannst du eine Guppybag verwenden, die verhindert, dass Mikroplastik in die Gewässer gespült wird.

Eine andere Möglichkeit ist, umweltfreundliche Waschmittel zu verwenden. Mittlerweile werden in jeder Drogerie oder jedem Supermarkt nachhaltige Waschmittel angeboten (z.B. Ecover, Everdrop, Klaeny, love nature von Rossman oder denk mit von dm).

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Die Haltbarkeit von Kleidung verlängern

Umweltbewusstes Handeln umfasst auch die Bekleidungsentsorgung. Verschiedene Faktoren wirken sich auf den Lebenszyklus eines Kleidungsstücks und seinen ökologischen Fußabdruck aus. Dazu gehören z.B. das lange Tragen von Bekleidung, langlebige Materialien oder zeitlose Designs und das Reparieren von Bekleidung.

Du hast länger etwas von deiner Bekleidung, wenn du zeitlose Teile in guter Qualität statt die neuesten Trends aus billiger Herstellung kaufst. Minimalistische Designs sind einfach zu kombinieren, was aber nicht gleichbedeutend mit langweiligen Looks sein muss! Du kannst deinen Look mit Prints, Volumen und ausgefallenen Details besonders machen, in der Mode sind dir keine Grenzen gesetzt!

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Wir werden in unserer Serie auch einen Blogpost über das Reparieren von Kleidung veröffentlichen, also schau bald wieder vorbei oder abonniere unseren Newsletter, um auf dem Laufenden zu bleiben.

 

Bei zirkulären Modemarken einkaufen

Kreislaufwirtschaftliche Geschäftsmodelle verlängern mit Recycling die Lebensdauer von Produkten und Reduzieren den Bedarf an neuen und endlichen Ressourcen. Mit einem Reparatur- und Aufarbeitungsservice auf Seiten der Modemarken und Einzelhändler, könnte die Modebranche bis 2030 rund 143 Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen einsparen. Die Reparatur kann die Lebensdauer eines Produkts um das 1,35-fache verlängern, während der Wiederverkauf aus zweiter Hand die Lebensdauer eines Produkts um das 1,7-fache erhöhen kann. Sowohl die Industrie als auch die Verbraucher sollten sich dieses enorme Potenzial zunutze machen.

Eine Analyse ergab, dass wir bis 2030 in einer Welt leben müssten, in der jedes fünfte Kleidungsstück nach dem Kreislaufwirtschaftsmodell vertrieben wird, um das Klimaziel zu erreichen.

Weniger ist mehr. The Jump, eine britische Wohltätigkeitsorganisation, erklärt, dass wir einen großen Beitrag zum Schutz der Erde leisten können, indem wir nur drei neue Kleidungsstücke pro Jahr kaufen. Wem das zu schwierig erscheint, kann damit beginnen, die Lebensdauer vorhandener Bekleidung durch längeres Tragen oder durch den Wiederverkauf zu verlängern. Es ist hilft der Umwelt sehr, den Weg zur Mülldeponie möglichst zu verhindern oder zu verzögern. Liebe deine Kleidung, am besten dein ganzes Leben lang.

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German version

In the fashion industry, aftercare is rarely talked about. Clothes are made without considering how they will need to care for and disposed of. Consumers evaluate sustainable products only in terms of satisfaction, performance, value, and environmental benefits (of their production process) and claims made on the package labels. However, the environmental concern in use and disposal behaviours do not receive much attention.

Considering that there are between 80 to 100 billion pieces a year produced, the environmental impact of post-purchase garment care cannot be underrated. According to the Fashion on Climate report, clothing care accounts for around 23% of a garment’s total carbon footprint, while the fashion industry as a whole is responsible for 4% of emissions globally equivalent to the combined annual GHG emissions of France, Germany and the UK. 

Understanding how your behaviours, chemicals and other ingredients can affect the planet can help you make informed decisions and lower your carbon footprint. With this our new series “Love Your Clothes” we will discuss and share our knowledge of how we can care for and cherish our clothes to lower your impact including mending and keeping whites white. In this introduction article, we will focus on the environmental impact and what kind of changes you can make to enjoy your clothes sustainably. 

 

What are the negative impacts of garment care on nature?

Washing 

The idea persists that washing clothes somehow renews and refreshes, but in fact, it’s quite destructive. The annual footprint of a household’s newly bought clothing, along with the washing and cleaning of its clothes, is estimated to be equivalent to the: carbon emotions from driving a car for 6,000 miles and water needed to fill over 1,000 bathtubs.

 

Detergent 

Laundry detergent has contributed to environmental pollution ever since it was invented during the early 20th century. The majority of laundry detergents contain substances known to pollute the environment such as Nonylphenol ethoxylates. According to the U.S. Environmental Protection Agency, it also affects human development and reproduction. 

Some chemicals including sodium perborate and other bleach detergent products can irritate the nose, eyes, lungs and skin and might affect reproductive health. Some dyes such as carcinogens used in laundry detergents are toxic to fish and other aquatic life.

 

Synthetic fibres 

We could not write an article about sustainable garment care without discussing microplastics. They are so small that no filter inside washing machines can catch them.

In 2016, research was done to see how many of these fibres could be shed in the wash. They fitted a front-loading washing machine with a special filter to collect tiny fibres. They tested swatches of three types of fabric: a polyester-cotton blend T-shirt, a polyester hoodie, and an acrylic sweater. After a few washes, the acrylic fabric shed the most, followed by the polyester, and then the poly-cotton blend. In a typical wash, acrylic fabric could shed 700,000 fibres. Another research estimated that 1 million fibres could be released from washing polyester fleece. 

These tiny plastic particles can find their way into marine life and accumulate throughout the food chain. Seemly, whenever scientists look, they’re finding plastic fibres contaminating the environment. Plastic textile fibres are the dominant source of plastic pollution found in surveys. A 2017 report estimated about 35% of the microplastics that enter the ocean come via synthetic textiles. 

Additionally, the single-use thick plastic containers that detergents come in cause harm as well. Some are made of non-recyclable containers which are destined to end up in a landfill. Once they end up in landfills, they will continue decomposing into microplastics for hundreds of years. 

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Dry-Cleaning 

The issues with dry-cleaning are worth its individual blog post since there’s so much to discuss. As a part of this Love Your Clothes series, we will publish an article focusing solely on dry-cleaning soon so please stay tuned! 

 

Drying

The dryer is one of the most energy-intensive appliances in your home. Drying on clothes rack is definitely the best way to reduce your carbon footprint as well as extend the life of your clothes. 

Choosing air drying over tumble drying has the potential to reduce an average household’s carbon footprint by 2,400 pounds a year. Astonishingly, with an average household using their table dryer 20 times a month, the carbon dioxide emitted from just one tumble dryer a year is more than a tree can absorb over the course of the first 50 years of its life. 

Tumble drying can change the texture of your clothing, causing it to shrink, fade, and even lose strength. Researchers washed and dried cotton towels for 20 cycles, and they lost 50% of their strength. After only 20 cycles, the fabric became twice as easy to tear. 

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Disposal 

It has become common practice to shop for clothes on daily basis. In Germany, production of clothing has continued to slowly decline since 2010, but consumption has been slowly but steadily increasing over the past decade: total expenditure on clothing and footwear rose by an annual average of 0.5% between 2010 and 2019.

The average lifespan of a high street garment is just 7 wears and as a result the average wardrobe size has quadrupled since fast fashion became the norm.





Consumers do not only discard a garment when it fails to satisfy our expectation or utility of the product has been exhausted but only because it’s no longer in trend or people have seen them wearing it. 

Increasing recycling and collection could drive annual emissions abetment of around 18 mission tonnes which would reduce incineration and landfill, moving the fashion industry towards a closed-loop-recycling (CLR) operating model. Disposal of products by selling gives supplementary earnings to the consumers. CLR is crucial in order to achieve circularity. 

Currently, less than 1% of used products are recycled back into the industry’s value chain. To achieve accelerated abatement, the development of sorting and textile blend identification technologies, higher incentives for brands to enable CLR, and consumers to support this adoption.

In the ideal world, all governments and companies provide information about reuse and recycling and motivate consumers to adopt green post-purchase behaviour. Governments should also provide an organised disposal system that allows consumers to dispose of textiles without damaging the environment. Unfortunately, it is not the reality yet, but sustainability issues are attracting increasing attention on executive levels and policymakers with regional and national authorities trying post-Covid recovery efforts to sustainability objectives. 

A fashion supply chain traceability pilot study has led to the introduction of the world’s first intelligent sorting system for textiles in Germany. A charitable collection organisation in Augsburg, Aktion Hoffnung, is leveraging Circular Fashion’s identification technology to streamline how they collect and sort through goods. 

There are numbers of small changes you can make to how you take care of your clothes to reduce your environmental impact. 





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What can we do better?

Washing Less

Simply reducing the washing and drying could deliver 186 million tonnes of carbon emission reductions, if consumers made changes in their behaviours such as skipping one in six washing loads, washing half of the loads at below 30 degrees, and substituting every sixth dryer usage with open-air drying. This also requires brands and retailers to offer better care instructions and sustainable and durable material choices.

“The rule is you do not clean it. You let the dirt dry and you brush it off. If you don’t absolutely have to clean anything, don’t clean it. I wouldn’t change my bra every day and I don’t just chuck stuff into a washing machine because it’s been worn. I am incredibly hygienic myself, but I’m not a fan of dry cleaning or any cleaning, really.” – Stella McCartney.

Washing better

When washing clothes that contain synthetic fibres, you can use Guppyfriend bag to stop the microplastic fibres from entering the waterways. You can also use environmentally-friendly detergents, finding them is getting easier nowadays. Even if you cannot find one at your nearby supermarket or drug store, there are several brands offering sustainable detergents online such as Klæny,



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Make It Last

Being environmentally conscious extends to our disposal activity. A number of factors can impact the length of a garment’s life and its environmental footprint. These factors include how owners look after their clothes, willingness to wear the same clothes for a long time, design features such as durability of its fabric or classic cuts that are versatile and never go out of style, and consumers’ ability to mend their clothes.

It would be wise to purchase not so trend-led garments to never go out of style. Minimalistic design is always the easiest way to ensure that it goes well with other pieces you own especially when layering, but it doesn’t mean you should only wear plain, boring outfits! You can still play around with prints, and volume, there are no limits in fashion!



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To help you make your clothes last, we are also planning to publish an article focusing on how to mend your clothes, so please stay tuned for that, too!

 

Shop from Brands with Circular Business Models

Circular business models allow to extend product life, enable recycling and reduce the need for new and finite resources in products. Repair and refurbishment offered by brands and retailers could enable the industry to cut around 143 million tonnes of GHG emissions in 2030. Repairing can extend product life by 1.35x while secondhand re-commerce can extend product life by 1.7x. Both the industry and consumers must realise this adamant potential.

An analysis found that to align with the 1.5 degree pathway, by 2030 we need to live in a world in which one in five garments are traded through the circular business model.


The best thing to do, after all, is to buy less. The Jump, a charity organisation from the UK that encourages consumers to try six shifts to protect the earth and live with joy, suggests buying only three new pieces of clothing a year. If that’s too much of a change to make, you just start by making the clothes you already own last longer. Let it be by simply continuing wearing them or selling them second-hand. What’s important the most is that they won’t end up incinerated or in landfills. And love your clothes ideally a lifetime long.



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