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Why The Fashion Industry Needs To Empower Women More

Die Modeindustrie muss Frauen mehr bestärken

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Als von einer Frau geführten Modemarke, ist der Weltfrauentag für unser Team von l’amour est bleu ein wichtiger Feiertag. Am internationalen Frauentag (IWD) am 8. März  gedenken wir den sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Errungenschaften von Frauen. Obwohl Frauen jeden Tag gefeiert werden sollten, sind wir dankbar dafür, dass ein Feiertag eingeführt wurde, an dem bewusst die Fortschritte anerkannt werden, die uns von Frauen beschert worden sind.

Female Empowerment ist gleichbedeutend damit, als Frau mehr Kontrolle über alle Aspekte ihres Lebens zu übernehmen und gleichzeitig ein gleichberechtigter Teil der Gesellschaft zu sein. Der Begriff wurde in den letzten Jahren häufig in politischen, pädagogischen, ökologischen und sozialen Zusammenhängen verwendet. Aber setzt die Modebranche Female Empowerment in ihren Reihen auch um oder wird der Begriff nur zu Marketingzwecken gepredigt?

Die aktuelle Situation von Frauen in der Modeindustrie

Nach Angaben der Weltbank machen Frauen weltweit rund 39% der Beschäftigten in der Modebranche aus, mit positiver Entwicklung in den letzten zwei Jahrzehnten. Obwohl die Gesamtzahl der Beschäftigten in der Modebranche nicht bekannt ist, sind im Textil-, Bekleidungs- und Schuh-Sektor weltweit schätzungsweise 60 bis 75 Millionen Menschen beschäftigt, von denen drei Viertel Frauen sind.

Für eine solch Frauen-dominierte Branche sieht sich die Modeindustrie mit ethischen Problemen konfrontiert und ist nicht in der Lage den Großteil der beschäftigten Frauen zu befähigen. Die geschlechtsspezifische Ungleichheit bleibt in der gesamten Branche ein Problem, von den höchsten Führungsebenen bis hin zu den Ladengeschäften und den Fabriken. Nur 12,5% der Bekleidungs- und Einzelhandelsunternehmen im Fortune 1000 sind von Frauen geführt. Selbst in der „High-End“ Modebranche wird die Mehrheit der Modehäuser immer noch von männlichen Designern geleitet. Der Mangel an weiblichen Führungskräften ist besorgniserregend, in Anbetracht dessen, dass Frauen größtenteils zu Beginn ihrer beruflichen Karriere in die Modebranche eintreten und demnach genug Erfahrung und Expertise mitbringen müssten.

In den Nachrichten wird regelmäßig von Frauen berichtet, die unterdrückt oder missbraucht werden. Die Beweise für die fortlaufende Unterdrückung von Frauen in der # MeToo-Bewegung zwischen 2017 und 2018 hat das furchtbare Verhalten von Männern in der Modebranche ans Licht gebracht. Viele weibliche Models haben das erste Mal offen über Missbrauch, Body-Shaming und Rassismus gesprochen.

Im produzierenden Gewerbe, das häufig in Entwicklungsländern angesiedelt ist, sind 80% der weltweiten Textilarbeiter Frauen. Viele dieser Textilarbeiterinnen sind gefährdet und stehen vor einer Reihe von Herausforderungen, die von niedrigen Löhnen und unsicheren Arbeitsbedingungen bis hin zu häuslicher Gewalt reichen. Eine Statistik ergab, dass rund 60% der Textilarbeiter in Bangladesch unter sexueller Belästigung leiden. Ein Bericht von Oxfam aus dem Jahr 2019 ergab, dass 0% der Textilarbeiter in Bangladesch und nur 1% der Textilarbeiter in Vietnam einen existenzsichernden Lohn verdienen. Weil sie nicht genug Geld verdienen, um sich und ihre Familien zu ernähren, beginnen ihre Töchter oft schon ab 10 Jahren in Fabriken zu arbeiten.

Why Fashion Industry Needs To Empower Women More
Photo via Pexels

Was kann die Modebranche tun, um Frauen zu bestärken?

Die Modebranche hat die Möglichkeit und gleichzeitig auch die Verantwortung, ihren Einfluss zu nutzen, um Frauen zu bestärken. Modemarken können den Konsumenten durch redaktionelle Inhalte, Markenbotschaften und sogar Models wichtige Botschaften vermitteln, indem sie sicherstellen, dass Frauen unabhängig von ihrer Größe, Hautfarbe oder ihrem Hintergrund angemessen vertreten, unterstützt und angenommen werden. Darüber hinaus sollten Modemarken den Kunden die Möglichkeit geben, ihre Bekleidung mit einem menschlichen Gesicht und dem damit verbundenen Handwerk zu verbinden, damit auch die Textilarbeiterinnen eine Stimme bekommen.

Mode sollte auch die internen Probleme von Ungerechtigkeit und Ungleichheit angehen, die in der Branche vorherrschen. Die Fashion-Community besteht aus talentierten, unabhängigen Frauen, aber in der gesamten Branche sind sie in den Führungspositionen unterrepräsentiert. Geschlechtergleichstellung und sexuelle Achtung sollten am Arbeitsplatz eine höhere Priorität haben.

Unternehmen können mit Chancengleichheit gegen Diskriminierung vorgehen. Frauen erhalten oftmals nicht die gleichen Möglichkeiten wie Männer. Führungsteams und der Vorstand sollten ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Geschlechtern aufweisen, was die Auswirkungen auf den Gewinn, die Fähigkeit zum Wachstum sowie die Aufrechterhaltung und Gewinnung von Talenten steigern würde. Ein Bericht von PWC ergab, dass unter den Bekleidungsunternehmen der Fortune 1000 von Frauen geführte Unternehmen fast doppelt so profitabel sind wie Unternehmen mit männlichen CEOs. Eine Steigerung der weiblichen Führungskräfte um 30%, könnte eine Rentabilitätssteigerung um 15% bewirken. Unternehmen mit Frauen im oberen Management haben erwiesenermaßen eine bessere „Innovationsintensität“ und produzieren durchschnittlich 20% mehr Patente als Teams mit männlichen Führungskräften.

Bildung ist eine weitere Möglichkeit, junge Frauen zu stärken. Laut UNICEF könnten Investitionen, die Mädchen dabei unterstützen die nächsthöhere Bildungsstufe zu erreichen, zu einem lebenslangen Einkommen von bis zu 68% des jährlichen BIP führen. Die Modebranche sollte in Ländern mit eingeschränkten Bildungsmöglichkeiten für Frauen, den Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung fördern. Die Einrichtung finanzieller Fördermittel könnte Mädchen dabei unterstützen die Schule zu besuchen, um ihnen mehr Zukunftsperspektiven zu ermöglichen.

Why The Fashion Industry Needs To Empower Women More

Wie Konsumenten etwas bewirken können

Es gibt viele Dinge, die du tun kannst, um den Weltfrauentag zu zelebrieren. Unterstütze eine feministische Autorin oder verschenke Blumen an Frauen, die dir was bedeuten. Wenn du einen Unterschied in der Modebranche machen möchtest, kannst du beispielsweise Modemarken mit weiblichen Gründern oder von Frauen geführte Modeunternehmen unterstützen. Du könntest auch Marken unterstützen, die ihren Mitarbeiterinnen faire Löhne und Arbeitsbedingungen sicherstellen.

Wir können das Thema auch in den sozialen Medien diskutieren. Die Stärkung der Frauenrolle und die Geschlechtergleichstellung sind ein komplexes und vielschichtiges Thema, das noch viel Zeit brauchen wird, um in der Gesellschaft vollends anzukommen. Wir können dieses Thema aber z.B. mit Posts über Frauen in der Unternehmensführung, sexuelle Belästigung oder die Unterstützung schutzbedürftiger Frauen in der Textilindustrie vorantreiben. Mithilfe der sozialen Medien können wir diese Themen an Unternehmen, leitende Angestellte, Redakteure, Stylisten, Fotografen, etc. kommunizieren und sie zur Rechenschaft ziehen.

Als Verbraucher sind wir ein entscheidender Teil der Modebranche. Wir sind diejenigen, die ihr Handeln beeinflussen. Daher ist es ist wichtig, sich mit Themen wie Geschlechtergleichstellung auseinanderzusetzen und unser Geld für Unternehmen einzusetzen, die sich für die Bestärkung von Frauen einsetzen. Unsere Kaufentscheidungen wirken sich auf das Leben von Millionen von Frauen aus, von der Stoffweberin bis hin zur Geschäftsführerin. Durch einen bewussteren Konsum und die Unterstützung von Frauen, die die Modebranche vorantreiben, kannst du insbesondere zur heutigen Zeit einen großen Unterschied machen. Diese Frauen arbeiten daran, eine verantwortungsbewusste, nachhaltige und vielfältige Modebranche zu schaffen. Und unglaubliche Dinge können passieren, wenn Frauen sich gegenseitig unterstützen.

Unsere Kaufentscheidungen wirken sich auf das Leben von Millionen von Frauen aus, von der Stoffweberin bis hin zur Geschäftsführerin. Durch einen bewussteren Konsum und die Unterstützung von Frauen, die die Modebranche vorantreiben, kannst du insbesondere zur heutigen Zeit einen großen Unterschied machen.

Diese Frauen arbeiten daran, eine verantwortungsbewusste, nachhaltige und vielfältige Modebranche zu schaffen. Und unglaubliche Dinge können passieren, wenn Frauen sich gegenseitig unterstützen.

Wie wir Frauen bestärken

l'amour est bleu Gründerin Thien Huynh

Ein von Frauenhand gegründetes und geführtes Unternehmen

 

l’amour est bleu wurde von mir – Thien Huynh – vor über drei Jahren gegründet. Mittlerweile haben wir uns zu einem dreiköpfigen Frauenpower-Team entwickelt. Hier kannst du mehr über das Team erfahren.

GOTS

GOTS-zertifizierte Materialien

 

Über 95% unserer Materialien sind GOTS-zertifiziert. Der Global Organic Textile Standard definiert auf hohem Niveau umwelttechnische Anforderungen entlang der gesamten textilen Produktionskette und fordert gleichzeitig die Einhaltung von Sozialkriterien. Erfahre hier mehr über unsere Stoffe.

l'amour est bleu Team Annika Oestreich

Lokal von Frauen produziert

 

Unsere Schneiderinnen sind ein wichtiger Teil von l’amour est bleu. Dank ihrer Fähigkeiten entstehen die Kleidungsstücke, die dich über mehrere Jahre begleiten. Jedes Teil wird unter fairen Arbeitsbedingungen in Berlin genäht. Erfahre hier mehr über unsere Produktion.

Mode, die Frauen empowert

 

Wir machen Mode, in denen sich Frauen bedingungslos wohlfühlen. Vielseitigkeit, komfortable Schnitte und atmungsaktive Stoffe geben Frauen die Möglichkeit, sich auf die wichtigen Dinge im Leben zu konzentrieren.

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Mein verpackungsfreier Januar_Bild Brooke Cagle

Mein verpackungsfreier Januar


Einer meiner Vorsätze für 2018 ist „nachhaltiger Leben“. Wir achten bereits darauf unseren Alltag so umweltschonend wie möglich zu gestalten, doch es existiert noch genug Luft nach oben. Ich fand es super, dass Franzi mich dazu aufrief an ihrem #verpackungsfreien Januar mitzumachen – zusammen macht so eine Challenge mehr Spaß (oder fordert mich mehr heraus durchzuhalten!). Mir war von vornherein bewusst, dass es für meine 3-köpfige Familie mit Kleinkind eine schwierige Herausforderung sein würde. Aber zu einer fordernden und sinnvollen Challenge habe ich noch nie nein gesagt.




Tag 1: Adieu Kaffee-Kapseln

Ganz feierlich weihte ich die Challenge am ersten Tag mit einer symbolischen Tat ein: Ich beschloss, keine Kaffee-Kapseln mehr zu benutzen! George Clooney und der Hype um Nespresso waren mir sowieso schon immer ein Dorn im Auge. Ich bin leider dem Geschmack und der Convenience verfallen – und den Überredungskünsten meines Mannes und des Verkäufers. Jahrelang hat uns diese Maschine ein bis zwei Kaffee pro Tag zubereitet. Doch pünktlich am ersten Januar holte ich unsere Espressokanne aus dem Schrank und bereitete Kaffee darin zu. Der Geruch von frisch gekochtem Kaffee am Morgen ist ein Traum! Und der Kaffee schmeckt 1000 Mal besser als der aus der Kapsel. Der etwas höhere Zeitaufwand lohnt sich allemal. 14 weniger Kapseln in der Woche sind 728 weniger Kapseln im Jahr. Zählt man meinen Mann dazu, sparen wir jetzt 1.456 Kapseln pro Jahr! Chakaaaaaaa!!!



l'amour est bleu Blog_Mein verpackungsfreier Januar




Tag 2: Wie mein Mann meine Challenge sabotierte

Ganz unvorbereitet begab ich mich mit meinem Mann zum ersten Supermarkt-Einkauf – nach Feierabend mit unserer Tochter. Der Todesschuss für meine Challenge! Wir betraten den Edeka mit meiner Ansage: „Vergiss nicht, verpackungsfreier Januar!“ Mein Mann guckte mich verständnislos an und düste los. Ich versuchte das schlimmste abzuwenden und rannte zum Gemüseregal. Alles war eingepackt in Plastik! Alles Unverpackte musste in Plastiktüten verpackt werden! Ich strich gedanklich den Großteil von der Einkaufsliste und legte einige Strauchtomaten in eine Papiertüte von Rewe, die ich per Zufall in meiner Handtasche hatte. Mein Mann schaute mich fassungslos an. „Frag nicht, ich möchte nichts in Plastik einpacken!“, rief ich und begab mich zur nächsten Abteilung. An der Käse- und Fleischtheke wurde ebenfalls alles in Folie und Papier eingewickelt. Ich rannte mehrfach im Kreis und überlegte, wie ich die verpackten Lebensmittel umgehe könnte. Hörte zwischendurch, wie unsere Tochter ihren Vater damit nervte, dass sie eine „Überraschung“ wollte (welcher grausame Mensch hat bloß die Kinderüberraschungseier erfunden?). Mein Mann verlor die Geduld und kaufte unser Abendessen ein. Als ich zum Einkaufswagen zurückkam, lagen neben meinen Tomaten jede Menge in Plastik verpackte Lebensmittel. Ich sagte entsetzt: „Du zerstörst meine Challenge! Wegen dir verliere ich“. Mein Mann wollte einfach nur bezahlen und nach Hause, was ich bei dem vollen Supermarkt auch gut nachvollziehen konnte.




„Ich werde diese Challenge nie schaffen! Es ist so schwer verpackungsfrei einzukaufen!”




Tag 3: Nicht mein Mann, sondern das System sabotiert meine Challenge

Nach dem besonders erfolglosen ersten Supermarkteinkauf mussten mein Mann und ich am nächsten Tag noch einmal los, weil uns noch alle Grundlebensmittel fehlten. Dieses Mal machten wir uns am Morgen auf dem Weg, ohne unsere Tochter. Vor dem Rewe regte ich mich wahnsinnig auf: „Ich werde diese Challenge nie schaffen! Es ist so schwer verpackungsfrei einzukaufen und du sabotierst das alles noch“. Mein Mann hatte nur eine trockene Berater-Antwort: „Es ist das System, nicht ich“. Ich fühlte mich noch mehr herausgefordert. Im Rewe erneut das gleiche Spiel: Obst und Gemüse in Plastik verpackt (warum werden einzelne Gurken verpackt?). Immerhin konnte ich einzelne Karotten und Äpfel kaufen. Wir brauchten neue Geschirrspültabs und ich grätschte dazwischen, als mein Mann sich zu den Reinigungsmitteln begab. Ich griff nach dem Pulver und schlug vor das mitzunehmen. „Wie umständlich, das wird eine mega Sauerei!“ erhielt ich als Antwort. „Ist dir schon einmal aufgefallen, dass jedes Tab in Folie eingewickelt ist? Weißt du wie viel Plastikmüll wir sparen, wenn wir dieses Pulver verwenden?“ antwortete ich. Er: „Es gibt noch nicht einmal einen Messlöffel.“ Ich sauer: „Brauchst du nicht, du verwendest einfach einen Esslöffel!” Nachdem der ganze Supermarkt unseren lauten Streit mitbekommen hatte, packte mein Mann das Pulver in den Einkaufswagen. Wir fuhren erneut mit einem Einkauf voller Plastikverpackung nach Hause. Ich war frustiert. Mein Mann veranstaltete eine riesige Sauerei, als er das erste Mal das Geschirrspülpulver verwendet, hat den Dreh aber jetzt raus.





l'amour est bleu_mein verpackungsfreier Januar




Ausblick: Ein verpackungsfreier Laden in unserem Kiez

Fleißig verfolgte ich auf Instagram, wie Franzi ihre Challenge meisterte. Zum Bauernhof fuhr und alles unverpackt kaufte und fühlte mich danach noch elender. Da entdeckte ich unter einem Post von Franzi, dass es einen verpackungsfreien Laden in meiner Nähe gab! Ich war Feuer und Flamme!!! Am nächsten Samstagmorgen schlug ich meinem Mann vor ein neues Café im Helmholtzkiez auszuprobieren. Nebenbei ließ ich fallen, dass es dort einen verpackungsfreien Laden geben würde, den ich gerne ausprobieren wollte. Mein Mann schaute mich erstaunt an und sagte: „Dass du dir das Leben immer so schwermachen musst. Aber klar können wir hingehen“. „Der Sache wegen“ ist ein Laden, der alles – von Kosmetik, über Reinigungs- bis hin zu Lebensmittel – unverpackt bzw. umweltfreundlich verpackt anbietet. Als ich im Laden stand, war ich geflasht! Aus unzähligen Behältern konnte man sich alle möglichen Körner, getrocknete Früchte, Nüsse, Reis und Nudeln abfüllen. Nur keine Haferkleie, mein tägliches Frühstück. Die Gemüseauswahl war überschaubar, Kartoffeln und Kürbisse. Reinigungsmittel hatten wir noch genug, aber gut zu wissen, dass wir unsere alten Verpackungen hier auffüllen konnten. Ich wollte den Laden nicht ohne Beute verlassen und nahm mir den Kürbis. Mein Mann guckte mich fassungslos an und fragte: „Wieso ausgerechnet den Kürbis?“ „Weil ich etwas kaufen möchte! Kartoffeln habe ich gestern schon gekauft“, antwortete ich. Der Kürbis kam wieder zurück. Immerhin gab es für unsere Tochter eine Bambuszahnbürste, wie die von Papa. Die hatte sich mein Mann sogar selbst gekauft. Ich nahm nur wegen des Einkaufserlebnisses ein Kilo Kartoffeln mit. 





l'amour est bleu_mein verpackungsfreier Januar





l'amour est bleu_mein verpackungsfreier Januar



l'amour est bleu_mein verpackungsfreier Januar





l'amour est bleu_mein verpackungsfreier Januar




Fazit

Mir war von vornherein klar, dass diese Challenge nicht zu gewinnen war. Aber ich wollte sie mit Sternchen meistern, was mich frustrierte. Der Januar ist jetzt fast zu Ende und ich kann ein positives Fazit ziehen: Wir haben unseren Lebensstil positiv geändert. Kaufen bewusster ein (notfalls auch in mehreren Geschäften) und weniger auf Vorrat. Suchen nach verpackungsfreien Lebensmitteln oder umweltfreundlicheren Verpackungsalternativen. Bevor wir neue Lebensmittel kaufen, versuche ich vorhandene aufzubrauchen – wir haben in diesem Monat sehr viel weniger Obst und Gemüse wegwerfen müssen. Trotz großem Aufstand, habe ich den Bio-Müll eingeführt. Habe für meine alltäglichen Gebrauchsgegenstände zero waste-Alternativen gesucht (demnächst werde ich mir aus meinen Bio-Stoffresten Wattepads machen). Wir sind noch weit davon entfernt verpackungsfrei zu leben, aber wir leben jetzt definitiv bewusster und fühlen uns gut dabei. Mein Mann hat sich mehr oder weniger mit unserem nachhaltigeren Lebensstil angefreundet.