Täglicher Archiv: Fair Fashion

Love Your Clothes: The Environmental Impact of Garment Care

Love Your Clothes: Die Umweltauswirkungen der Bekleidungspflege

ENGLISH VERSION

In der Modeindustrie wird selten über die Bekleidungspflege gesprochen. Kleidungsstücke werden hergestellt, ohne zu bedenken, wie sie gepflegt und entsorgt werden.  Die Verbraucher bewerten nachhaltige Produkte nur in Hinblick auf Zufriedenheit, Langlebigkeit, Wertigkeit, Nachhaltigkeit und den Informationen auf den Etiketten. Einer nachhaltiger Verwendung und Entsorgung der Bekleidung wird jedoch nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt.

Oftmals wird unterschätzt welche Umweltauswirkungen Bekleidung nach dem Kauf verursacht. Zwischen 80 und 100 Milliarden Kleidungsstücke werden jedes Jahr produziert, und ihre Pflege erfordert viel Energie, Wasser und andere Ressourcen. Laut dem Bericht „Fashion on Climate“ macht die Kleidungspflege etwa 23 % des gesamten CO2-Fußabdrucks eines Kleidungsstücks aus, während die Modebranche insgesamt für 4 % der weltweiten Emissionen verantwortlich ist, was den jährlichen Treibhausgasemissionen von Frankreich, Deutschland und Großbritannien zusammen entspricht.

Eine bewusstere Bekleidungspflege und Informationen darüber, wie sich Chemikalien und andere Inhaltsstoffe auf den Planeten auswirken, können dabei helfen nachhaltiger zu Handeln und seinen ökologischen Fußabdruck zu verringern. In unserer neuen Serie “Love Your Clothes” (Liebe deine Kleidung) möchten wir dir zeigen, wie du deine Kleidung pflegen und wertschätzen kannst, um die negativen Umweltauswirkungen zu verringern, wie du sie reparieren und weiß halten kannst. In diesem Artikel möchten wir mit dir die Auswirkungen auf die Umwelt teilen und wie du bewusster und nachhaltiger deine Bekleidung waschen kannst.

 

Wie schadet die Bekleidungspflege der Umwelt?

Waschen

Das Reinigen unserer Wäsche hat erhebliche Auswirkungen auf unsere Umwelt. Der jährliche Fußabdruck von neu gekaufter Bekleidung eines Haushalts (inkl. Waschen und Reinigen), entspricht in etwa dem CO2-Ausstoß einer Autofahrt von 6.000 Meilen und dem Wasserverbrauch von über 1.000 Badewannen.

 

Waschmittel

Waschmittel tragen seit ihrer Erfindung zu Beginn des 20. Jahrhunderts zur Umweltverschmutzung bei. Die meisten Waschmittel enthalten u.a. Nonylphenolethoxylate, welches die Umwelt zerstört. Nach Angaben der US-Umweltschutzbehörde beeinträchtigen sie auch die menschliche Entwicklung und Fortpflanzung.

Einige Chemikalien, darunter Natriumperborat und andere Bleichmittel, können Nase, Augen, Lunge und Haut reizen und die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen. Einige in Waschmitteln verwendete Farbstoffe sind nachweislich krebserregend und vergiften Gewässer und ihre Bewohner.

 

Synthetische Fasern 

Wir können keinen Beitrag über nachhaltige Bekleidungspflege veröffentlichen, ohne Mikroplastik zu erwähnen. Es ist so klein, dass kein Waschmaschinenfilter es auffangen kann.

Im Jahr 2016 untersuchten Forscher, wie viele Fasern bei einem Waschgang ausgeschieden werden. Sie installierten einen einzigartigen Filter an einer Frontlader-Waschmaschine, um mikroskopisch kleine Fasern aufzufangen. Es wurden Proben von drei verschiedenen Stoffen getestet: ein T-Shirt aus einem Polyester-Baumwoll-Gemisch, ein Kapuzenpullover aus Polyester und ein Pullover aus Acryl. Der Acrylstoff verlor nach einigen Wäschen am meisten Fasern, gefolgt von Polyester und schließlich dem Poly-Baumwoll-Gemisch. Acrylgewebe kann bei einer einzigen Wäsche 700.000 Fasern verlieren. In einer anderen Studie wurde hochgerechnet, dass beim Waschen von Polyesterfleece 1 Million Fasern freigesetzt werden können.

Diese mikroskopisch kleinen Kunststoffpartikel können in das Meeresleben gelangen, sich in der Nahrungskette anreichern und in die Umwelt eindringen. Forschungsergebnissen zufolge sind Textilfasern aus Kunststoff die häufigste Quelle der Kunststoffverschmutzung. Im Jahr 2017 waren synthetische Stoffe für rund 35 % des ins Meer gelangten Mikroplastiks verantwortlich.

Auch die schweren Einweg-Plastikbehälter der Waschmittel belasten die Umwelt. Einige von ihnen bestehen aus nicht wiederverwertbaren Materialien, die letztendlich auf einer Mülldeponie landen. Sie zersetzen sich über Hunderte von Jahren in Mikroplastik.

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Chemische Reinigung  

Den Umweltauswirkungen von chemischer Reinigung kann man einen eigenen Blogbeitrag widmen. Im Rahmen der “Love Your Clothes”- Reihe werden wir einen Artikel nur diesem Thema widmen.

 

Trocknen 

Der Trockner ist eines der energieintensivsten Geräte in unserem Haushalt. Die beste Methode, um seinen ökologischen Fußabdruck zu verringern und die Lebensdauer deiner Kleidung zu verlängern, ist das Trocknen auf einem Wäscheständer.

Durch den Verzicht auf einen Trockner, kann eine durchschnittliche Familie 1.088 kg CO2-Ausstoß pro Jahr einsparen. Da ein durchschnittlicher Haushalt den Wäschetrockner 20 Mal pro Monat benutzt, ist das Kohlendioxid, das von nur einem Wäschetrockner pro Jahr freigesetzt wird, mehr als ein Baum in seinen ersten 50 Jahren aufnehmen kann.

Zudem ändert der Trockner die Textur deiner Kleidung, so dass sie schrumpft, ausbleicht und sogar an Festigkeit verliert. Forscher wuschen und trockneten Baumwollhandtücher im Trockner 20 Mal, und sie verloren 50 % ihrer Festigkeit. Nach nur 20 Trocknungszyklen war der Stoff doppelt so leicht zu zerreißen. 

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Entsorgung

Heutzutage ist es zur Gewohnheit geworden fast täglich Kleidung einzukaufen. In Deutschland ist die Produktion von Bekleidung seit 2010 langsam zurückgegangen, aber der Verbrauch ist in den letzten zehn Jahren gestiegen: Die Gesamtausgaben für Bekleidung und Schuhe sind zwischen 2010 und 2019 um durchschnittlich 0,5 % pro Jahr gestiegen.

Die durchschnittliche Lebensdauer eines Kleidungsstücks aus dem Einzelhandel beträgt nur 7 Tage, so dass sich die durchschnittliche Kleiderschrankgröße vervierfacht hat, seit Fast Fashion zur Norm geworden ist.

Konsumenten werfen Kleidung weg, weil es nicht mehr im Trend ist oder schon viele Male getragen wurde, obwohl es noch im guten Zustand ist.

Durch eine verstärkte Wiederverwertung und Sammlung von Altkleidern könnten jährlich rund 18 Millionen Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden und die Modeindustrie würde sich zu einer Industrie mit geschlossenem Kreislauf entwickeln. 

Derzeit werden weniger als 1 % der gebrauchten Produkte in die Wertschöpfungskette der Branche zurückgeführt. Um eine beschleunigte Verringerung zu erreichen, müssen Technologien zur Sortierung und Identifizierung von Textilmischungen entwickelt, höhere Anreize für Marken geschaffen und die Verbraucher dazu angehalten werden, die Einführung einer Klreislaufwirtschaft zu unterstützen.

Leicht zugängliche Informationen über Wiederverwendungs- und Recyclingmöglichkeiten würden die Verbraucher zu einem umweltfreundlicheren Handeln nach dem Bekleidungskauf motivieren. Zusätzlich würde die Bereitstellung eines organisierten Entsorgungssystems den Verbrauchern eine umweltschonendere Textilentsorgung ermöglichen.

Leider sieht die Realität anders aus, aber das Thema Nachhaltigkeit findet immer mehr Beachtung auf den Führungsebenen und bei politischen Entscheidungsträgern, so dass auf regionaler und nationaler Ebene Corona-Unterstützungsprogramme mit nachhaltigem Fokus eingeführt wurden.

Eine Pilotstudie zur Rückverfolgbarkeit der Textil-Lieferkette hat zur Einführung des weltweit ersten intelligenten Sortiersystems für Textilien in Deutschland geführt. Eine gemeinnützige Sammelorganisation in Augsburg, die Aktion Hoffnung, nutzt die Identifikationstechnologie von Circular Fashion, um die Sammlung und Sortierung von Waren zu optimieren.

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Was können wir anders machen?

Diese kleinen Änderungen können bereits zu einem bewussteren und nachhaltigeren Umgang mit Bekleidung führen:

Weniger waschen

Durch eine Verringerung des Wasch- und Trockenvorgangs können 186 Millionen Tonnen CO2-Ausstoß eingespart werden, z. B. indem jede 6. Waschladung eingespart, die Hälfte der Ladungen bei weniger als 30 Grad gewaschen und jede 6. Trocknernutzung durch Wäsche aufhängen ersetzt wird. Zudem können Modeunternehmen und Einzelhändler dazu beitragen, bessere Pflegeanleitungen und nachhaltigere Materialien zu verarbeiten.

“Die Regel ist, dass man es nicht reinigt. Man lässt den Schmutz trocknen und bürstet ihn ab. Ich würde zum Beispiel nicht jeden Tag meinen BH wechseln, und ich werfe die Sachen nicht einfach in die Waschmaschine, nur weil sie getragen wurden. Ich bin selbst unglaublich hygienisch, aber ich bin kein Fan von chemischer Reinigung oder irgendeiner Art von Reinigung, ganz ehrlich”. – Stella McCartney

Besser waschen

Um synthetische Kleidung zu waschen, kannst du eine Guppybag verwenden, die verhindert, dass Mikroplastik in die Gewässer gespült wird.

Eine andere Möglichkeit ist, umweltfreundliche Waschmittel zu verwenden. Mittlerweile werden in jeder Drogerie oder jedem Supermarkt nachhaltige Waschmittel angeboten (z.B. Ecover, Everdrop, Klaeny, love nature von Rossman oder denk mit von dm).

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Die Haltbarkeit von Kleidung verlängern

Umweltbewusstes Handeln umfasst auch die Bekleidungsentsorgung. Verschiedene Faktoren wirken sich auf den Lebenszyklus eines Kleidungsstücks und seinen ökologischen Fußabdruck aus. Dazu gehören z.B. das lange Tragen von Bekleidung, langlebige Materialien oder zeitlose Designs und das Reparieren von Bekleidung.

Du hast länger etwas von deiner Bekleidung, wenn du zeitlose Teile in guter Qualität statt die neuesten Trends aus billiger Herstellung kaufst. Minimalistische Designs sind einfach zu kombinieren, was aber nicht gleichbedeutend mit langweiligen Looks sein muss! Du kannst deinen Look mit Prints, Volumen und ausgefallenen Details besonders machen, in der Mode sind dir keine Grenzen gesetzt!

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Wir werden in unserer Serie auch einen Blogpost über das Reparieren von Kleidung veröffentlichen, also schau bald wieder vorbei oder abonniere unseren Newsletter, um auf dem Laufenden zu bleiben.

 

Bei zirkulären Modemarken einkaufen

Kreislaufwirtschaftliche Geschäftsmodelle verlängern mit Recycling die Lebensdauer von Produkten und Reduzieren den Bedarf an neuen und endlichen Ressourcen. Mit einem Reparatur- und Aufarbeitungsservice auf Seiten der Modemarken und Einzelhändler, könnte die Modebranche bis 2030 rund 143 Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen einsparen. Die Reparatur kann die Lebensdauer eines Produkts um das 1,35-fache verlängern, während der Wiederverkauf aus zweiter Hand die Lebensdauer eines Produkts um das 1,7-fache erhöhen kann. Sowohl die Industrie als auch die Verbraucher sollten sich dieses enorme Potenzial zunutze machen.

Eine Analyse ergab, dass wir bis 2030 in einer Welt leben müssten, in der jedes fünfte Kleidungsstück nach dem Kreislaufwirtschaftsmodell vertrieben wird, um das Klimaziel zu erreichen.

Weniger ist mehr. The Jump, eine britische Wohltätigkeitsorganisation, erklärt, dass wir einen großen Beitrag zum Schutz der Erde leisten können, indem wir nur drei neue Kleidungsstücke pro Jahr kaufen. Wem das zu schwierig erscheint, kann damit beginnen, die Lebensdauer vorhandener Bekleidung durch längeres Tragen oder durch den Wiederverkauf zu verlängern. Es ist hilft der Umwelt sehr, den Weg zur Mülldeponie möglichst zu verhindern oder zu verzögern. Liebe deine Kleidung, am besten dein ganzes Leben lang.

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German version

In the fashion industry, aftercare is rarely talked about. Clothes are made without considering how they will need to care for and disposed of. Consumers evaluate sustainable products only in terms of satisfaction, performance, value, and environmental benefits (of their production process) and claims made on the package labels. However, the environmental concern in use and disposal behaviours do not receive much attention.

Considering that there are between 80 to 100 billion pieces a year produced, the environmental impact of post-purchase garment care cannot be underrated. According to the Fashion on Climate report, clothing care accounts for around 23% of a garment’s total carbon footprint, while the fashion industry as a whole is responsible for 4% of emissions globally equivalent to the combined annual GHG emissions of France, Germany and the UK. 

Understanding how your behaviours, chemicals and other ingredients can affect the planet can help you make informed decisions and lower your carbon footprint. With this our new series “Love Your Clothes” we will discuss and share our knowledge of how we can care for and cherish our clothes to lower your impact including mending and keeping whites white. In this introduction article, we will focus on the environmental impact and what kind of changes you can make to enjoy your clothes sustainably. 

 

What are the negative impacts of garment care on nature?

Washing 

The idea persists that washing clothes somehow renews and refreshes, but in fact, it’s quite destructive. The annual footprint of a household’s newly bought clothing, along with the washing and cleaning of its clothes, is estimated to be equivalent to the: carbon emotions from driving a car for 6,000 miles and water needed to fill over 1,000 bathtubs.

 

Detergent 

Laundry detergent has contributed to environmental pollution ever since it was invented during the early 20th century. The majority of laundry detergents contain substances known to pollute the environment such as Nonylphenol ethoxylates. According to the U.S. Environmental Protection Agency, it also affects human development and reproduction. 

Some chemicals including sodium perborate and other bleach detergent products can irritate the nose, eyes, lungs and skin and might affect reproductive health. Some dyes such as carcinogens used in laundry detergents are toxic to fish and other aquatic life.

 

Synthetic fibres 

We could not write an article about sustainable garment care without discussing microplastics. They are so small that no filter inside washing machines can catch them.

In 2016, research was done to see how many of these fibres could be shed in the wash. They fitted a front-loading washing machine with a special filter to collect tiny fibres. They tested swatches of three types of fabric: a polyester-cotton blend T-shirt, a polyester hoodie, and an acrylic sweater. After a few washes, the acrylic fabric shed the most, followed by the polyester, and then the poly-cotton blend. In a typical wash, acrylic fabric could shed 700,000 fibres. Another research estimated that 1 million fibres could be released from washing polyester fleece. 

These tiny plastic particles can find their way into marine life and accumulate throughout the food chain. Seemly, whenever scientists look, they’re finding plastic fibres contaminating the environment. Plastic textile fibres are the dominant source of plastic pollution found in surveys. A 2017 report estimated about 35% of the microplastics that enter the ocean come via synthetic textiles. 

Additionally, the single-use thick plastic containers that detergents come in cause harm as well. Some are made of non-recyclable containers which are destined to end up in a landfill. Once they end up in landfills, they will continue decomposing into microplastics for hundreds of years. 

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Dry-Cleaning 

The issues with dry-cleaning are worth its individual blog post since there’s so much to discuss. As a part of this Love Your Clothes series, we will publish an article focusing solely on dry-cleaning soon so please stay tuned! 

 

Drying

The dryer is one of the most energy-intensive appliances in your home. Drying on clothes rack is definitely the best way to reduce your carbon footprint as well as extend the life of your clothes. 

Choosing air drying over tumble drying has the potential to reduce an average household’s carbon footprint by 2,400 pounds a year. Astonishingly, with an average household using their table dryer 20 times a month, the carbon dioxide emitted from just one tumble dryer a year is more than a tree can absorb over the course of the first 50 years of its life. 

Tumble drying can change the texture of your clothing, causing it to shrink, fade, and even lose strength. Researchers washed and dried cotton towels for 20 cycles, and they lost 50% of their strength. After only 20 cycles, the fabric became twice as easy to tear. 

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Disposal 

It has become common practice to shop for clothes on daily basis. In Germany, production of clothing has continued to slowly decline since 2010, but consumption has been slowly but steadily increasing over the past decade: total expenditure on clothing and footwear rose by an annual average of 0.5% between 2010 and 2019.

The average lifespan of a high street garment is just 7 wears and as a result the average wardrobe size has quadrupled since fast fashion became the norm.





Consumers do not only discard a garment when it fails to satisfy our expectation or utility of the product has been exhausted but only because it’s no longer in trend or people have seen them wearing it. 

Increasing recycling and collection could drive annual emissions abetment of around 18 mission tonnes which would reduce incineration and landfill, moving the fashion industry towards a closed-loop-recycling (CLR) operating model. Disposal of products by selling gives supplementary earnings to the consumers. CLR is crucial in order to achieve circularity. 

Currently, less than 1% of used products are recycled back into the industry’s value chain. To achieve accelerated abatement, the development of sorting and textile blend identification technologies, higher incentives for brands to enable CLR, and consumers to support this adoption.

In the ideal world, all governments and companies provide information about reuse and recycling and motivate consumers to adopt green post-purchase behaviour. Governments should also provide an organised disposal system that allows consumers to dispose of textiles without damaging the environment. Unfortunately, it is not the reality yet, but sustainability issues are attracting increasing attention on executive levels and policymakers with regional and national authorities trying post-Covid recovery efforts to sustainability objectives. 

A fashion supply chain traceability pilot study has led to the introduction of the world’s first intelligent sorting system for textiles in Germany. A charitable collection organisation in Augsburg, Aktion Hoffnung, is leveraging Circular Fashion’s identification technology to streamline how they collect and sort through goods. 

There are numbers of small changes you can make to how you take care of your clothes to reduce your environmental impact. 





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What can we do better?

Washing Less

Simply reducing the washing and drying could deliver 186 million tonnes of carbon emission reductions, if consumers made changes in their behaviours such as skipping one in six washing loads, washing half of the loads at below 30 degrees, and substituting every sixth dryer usage with open-air drying. This also requires brands and retailers to offer better care instructions and sustainable and durable material choices.

“The rule is you do not clean it. You let the dirt dry and you brush it off. If you don’t absolutely have to clean anything, don’t clean it. I wouldn’t change my bra every day and I don’t just chuck stuff into a washing machine because it’s been worn. I am incredibly hygienic myself, but I’m not a fan of dry cleaning or any cleaning, really.” – Stella McCartney.

Washing better

When washing clothes that contain synthetic fibres, you can use Guppyfriend bag to stop the microplastic fibres from entering the waterways. You can also use environmentally-friendly detergents, finding them is getting easier nowadays. Even if you cannot find one at your nearby supermarket or drug store, there are several brands offering sustainable detergents online such as Klæny,



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Make It Last

Being environmentally conscious extends to our disposal activity. A number of factors can impact the length of a garment’s life and its environmental footprint. These factors include how owners look after their clothes, willingness to wear the same clothes for a long time, design features such as durability of its fabric or classic cuts that are versatile and never go out of style, and consumers’ ability to mend their clothes.

It would be wise to purchase not so trend-led garments to never go out of style. Minimalistic design is always the easiest way to ensure that it goes well with other pieces you own especially when layering, but it doesn’t mean you should only wear plain, boring outfits! You can still play around with prints, and volume, there are no limits in fashion!



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To help you make your clothes last, we are also planning to publish an article focusing on how to mend your clothes, so please stay tuned for that, too!

 

Shop from Brands with Circular Business Models

Circular business models allow to extend product life, enable recycling and reduce the need for new and finite resources in products. Repair and refurbishment offered by brands and retailers could enable the industry to cut around 143 million tonnes of GHG emissions in 2030. Repairing can extend product life by 1.35x while secondhand re-commerce can extend product life by 1.7x. Both the industry and consumers must realise this adamant potential.

An analysis found that to align with the 1.5 degree pathway, by 2030 we need to live in a world in which one in five garments are traded through the circular business model.


The best thing to do, after all, is to buy less. The Jump, a charity organisation from the UK that encourages consumers to try six shifts to protect the earth and live with joy, suggests buying only three new pieces of clothing a year. If that’s too much of a change to make, you just start by making the clothes you already own last longer. Let it be by simply continuing wearing them or selling them second-hand. What’s important the most is that they won’t end up incinerated or in landfills. And love your clothes ideally a lifetime long.



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Who made my clothes: Nachhaltige Mode made in Germany

Who made my clothes: Fair Fashion Made in Germany


GERMAN VERSION

l’amour est bleu was founded with a vision to change the fashion industry. My desire is to create beautiful sustainable fashion that women will love and wear throughout their lives. To do this, I search for the most beautiful sustainable fabrics and create capsule collections that are easy to wear and combine well with each other. From the beginning, we have produced fairly in Germany, although production in Vietnam would not have been out of the question due to my mother tongue and network. Due to the complexity of the textile supply chain, I ultimately decided on production Made in Germany. The short distances allowed me to have the greatest possible influence on the transparency and sustainability of my supply chain. A few years later, I would never have thought it possible to have my clothes made by Vietnamese tailors in Berlin.




From pre-production to made to order

The first collections of l’amour est bleu were classically pre-produced – in small quantities, but still, there were leftovers at the end and that annoyed me a lot. It went against my idea of sustainability that resources and labour are invested in a garment that remains hanging on a clothes rail. My basic idea of l’amour est bleu was to produce garments only on order, to make only what is needed. I was talked out of this now very common production model at the time. But after several collections with leftover stock, I decided to give made to order a chance.

I worked with Karen, a freelance tailor, at the beginning and after a short time we found our rhythm and it worked flawlessly to make the clothes to order. But the greatest thing was that the customers accepted the longer waiting time of 10 days! The demand grew and suddenly I had to find new tailors to serve the orders.

l'amour est bleu Schneiderei




Textile production in Berlin

Through Karen I found my second seamstress Annika, but I soon needed more support and found none. Out of complete perplexity, I wrote to my photographer Vivienne in the hope that she knew some Vietnamese tailor. And she did indeed have an acquaintance whose parents ran a tailor shop. So I marched with my cuts and patterns to the tailor’s shop in Friedrichshain and asked, in my broken Vietnamese, if they could make my orders for me. When they looked at me silently with wide eyes, I asked uncertainly, “Or would you prefer German?” Yen and her husband Toan asked me in horror why my Vietnamese language skills were so poor! 

In the meantime, I have shifted the entire production of l’amour est bleu to Yen and through our purely Vietnamese communication, my language skills have improved significantly. While I made all the cuts and patterns myself in the beginning, Yen has taken over this area for the most part. She also coordinates the production of orders among her tailors and develops designs for the l’amour est bleu collections. Six months ago, we started producing orders for other fashion labels.

l'amour est bleu Yen





“It’s not an easy path to change the fashion industry, but it feels easier when you have support”.






From lone fighter to team

“I am very happy that I have now built up a small team to support me with l’amour est bleu. It is not an easy way to change the fashion industry, but it feels easier when you have support. Above all, I am very happy to have found someone in Yen who loves her work as much as I do and finds fulfilment in it. Finally, I would like to give Yen the opportunity to tell you more about herself:

“I was born and raised in Vietnam. I cut a shirt for the first time when I was 13 and sewed it by hand because my parents didn’t make enough money to afford a sewing machine. It took me a whole day to sew the shirt and my mother and friends praised me for making it look like it was sewn with a machine. My mother recognised my talent and sent me to train as a tailor. In 1987, the textile factory where I worked sent me to East Berlin as a guest worker to the company Damenmoden Berlin. In 1998, I opened my own tailor’s shop for new productions and alterations. But new designs were hardly in demand and in the long run I was bored just repairing clothes. I always wanted to be a pattern maker and dressmaker and was afraid that I would forget the knowledge I had learned if I only repaired clothes. The only thing I liked about being an alteration tailor was that I got to customise clothes for my customers and they were happy. But in 2018, I reached a point where I was becoming increasingly unhappy with my work. I am a very devout Christian and asked God to allow me to tailor new clothes again. A short time later, Thien actually came to my tailoring shop and asked me if I would like to work for her. What I love about my job is that I make clothes for women that make them feel beautiful. So I am grateful for any feedback from our customers that helps us improve our clothes. Because making our customers happy is a matter close to my heart”.



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l’amour est bleu Blazer Model Anna




l’amour est bleu Top Model Charlene






l’amour est bleu blouse Model Astrid




l’amour est bleu trousers Model Greta




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Who made my clothes: Nachhaltige Mode made in Germany

Who made my clothes: Nachhaltige Mode Made in Germany


English version

l’amour est bleu wurde mit der Vision gegründet, die Modeindustrie zu verändern. Mein Wunsch ist es, schöne nachhaltige Mode zu entwerfen, die Frauen ihr ganzes Leben lang lieben und tragen werden. Dafür suche ich die schönsten nachhaltigen Stoffe und kreiere Capsule Kollektionen, die einfach zu tragen und gut miteinander kombinierbar sind. Von Anfang an haben wir fair in Deutschland produziert, obwohl eine Produktion in Vietnam aufgrund meiner Muttersprache und meinem Netzwerk nicht abwegig gewesen wäre. Aufgrund der Komplexität der textilen Lieferkette entschied ich mich letztendlich für eine Produktion Made in Germany. Die kurzen Distanzen ermöglichten mir den größtmöglichen Einfluss auf die Transparenz und Nachhaltigkeit meiner Lieferkette. Dass ich einige Jahre später meine Kleidung in Berlin von vietnamesischen Schneider*innen anfertigen lasse, hätte ich damals nie für möglich gehalten.




Von der Vorproduktion zu Made to order

Die ersten Kollektionen von l’amour est bleu wurden klassisch vorproduziert – zwar in kleinen Mengen, aber dennoch blieben am Ende Restbestände übrig und das ärgerte mich sehr. Es widersprach meiner Vorstellung von Nachhaltigkeit, dass Ressourcen und Arbeitsaufwand in ein Kleidungsstück investiert werden, das auf einer Kleiderstange hängen bleibt. Meine Grundidee von l’amour est bleu war es, Bekleidung nur auf Bestellung zu produzieren, um nur das anzufertigen, was auch gebraucht wird. Dieses mittlerweile sehr gängige Produktionsmodell wurde mir damals ausgeredet. Doch nach mehreren Kollektionen mit Restbeständen, beschloss ich Made to order eine Chance zu geben.

Ich arbeitete am Anfang mit Karen, einer Freelance-Schneiderin, zusammen und nach kurzer Zeit haben wir unseren Rhythmus gefunden und es funktionierte einwandfrei, die Bekleidung auf Bestellung anzufertigen. Das Großartigste war aber, dass die Kundinnen und Kunden die längere Wartezeit von 10 Tagen akzeptierten! Die Nachfrage wuchs und plötzlich musste ich neue Schneider*innen finden, um die Bestellungen bedienen zu können.

l'amour est bleu Schneiderei




Eine Produktionsstätte in Berlin

Über Karen fand ich meine zweite Schneiderin Annika, doch ich brauchte bald noch mehr Unterstützung und fand keine. Aus völliger Ratlosigkeit schrieb ich meine Fotografin Vivienne in der Hoffnung an, dass sie irgendeine vietnamesische Schneiderin kannte. Und sie hatte tatsächlich einen Bekannten, dessen Eltern eine Schneiderei betrieben. Also marschierte ich mit meinen Schnitten und Mustern zur Schneiderei in Friedrichshain und fragte mit meinem gebrochenen Vietnamesisch, ob sie für mich meine Bestellungen anfertigen könnten. Als sie mich schweigend mit großen Augen ansahen, fragte ich unsicher: “Oder doch lieber auf Deutsch?” Yen und ihr Mann Toan fragten mich entsetzt, wieso meine Vietnamesisch-Kenntnisse so schlecht wären! 

Mittlerweile habe ich die gesamte Produktion von l’amour est bleu zu Yen verlagert und durch unsere rein vietnamesische Kommunikation haben sich meine Sprachkenntnisse deutlich verbessert. Während ich am Anfang alle Schnitte und Muster selber erstellt habe, hat Yen diesen Bereich größtenteils übernommen. Zudem koordiniert sie die Anfertigung der Bestellungen unter ihren Schneider*innen und entwickelt auch Designs für die Kollektionen von l’amour est bleu. Vor einem halben Jahr haben wir begonnen Aufträge anderer Modelabels zu produzieren.

l'amour est bleu Yen





“Es ist kein leichter Weg, die Modeindustrie zu verändern, doch es fühlt sich leichter an, wenn man Unterstützung hat”.






Von der Einzelkämpferin zum Team

Ich bin sehr froh, dass ich mittlerweile ein kleines Team aufgebaut habe, dass mich mit l’amour est bleu unterstützt. Es ist kein leichter Weg, die Modeindustrie zu verändern, doch es fühlt sich leichter an, wenn man Unterstützung hat. Vor allem bin ich sehr froh, mit Yen jemanden gefunden zu haben, die ihre Arbeit genauso liebt wie ich und Erfüllung darin findet. Zum Schluss möchte ich Yen die Möglichkeit geben, dir mehr über sich zu erzählen:

“Ich bin in Vietnam geboren und aufgewachsen. Mit 13 habe ich das erste Mal ein Hemd geschnitten und habe es mit der Hand genäht, weil meine Eltern nicht genug Geld verdient haben, um sich eine Nähmaschine zu leisten. Ich brauchte einen ganzen Tag, um das Hemd zu nähen und meine Mutter und Freunde lobten mich dafür, dass es aussah, wie mit der Maschine genäht. Meine Mutter erkannte mein Talent und schickte mich zur Schneiderausbildung. 1987 wurde ich von der Textilfabrik, in der ich arbeitete, als Gastarbeiterin zur Firma Damenmoden Berlin nach Ostberlin geschickt. 1998 eröffnete ich meine eigene Schneiderei für Neuanfertigungen und Änderungen. Doch Neuanfertigungen waren kaum gefragt und langfristig langweilte ich mich nur Kleidung zu reparieren. Ich wollte schon immer Schnittmacherin und Schneiderin sein und hatte die Befürchtung, dass ich das beigebrachte Wissen vergesse, wenn ich nur noch Kleidung reparieren würde. Das Einzige, was mir an der Änderungsschneiderei gefiel, war dass ich die Kleidung für meine Kund*innen anpassen durfte und die Kund*innen zufrieden waren. Doch 2018 kam der Punkt, dass ich zunehmend unglücklicher mit meiner Arbeit wurde. Ich bin eine sehr gläubige Christin und bat Gott darum, wieder neue Kleidung schneidern zu dürfen. Kurze Zeit später ist tatsächlich Thien in meine Schneiderei gekommen und fragte mich, ob ich für sie arbeiten möchte. Ich liebe an meinem Beruf, dass ich für Frauen Kleidung anfertige, in denen sie sich schön fühlen. Daher bin ich dankbar für jedes Feedback von unseren Kund*innen, das uns dabei hilft, unsere Kleidung zu verbessern. Denn es ist mir eine Herzensangelegenheit, unsere Kund*innen glücklich zu machen”.



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Wie kann die Modeindustrie ihre Nachhaltigkeitsziele voranbringen?

How Can Fashion Industry Make Progress in Sustainability in 2022


German version

As we look back on the last couple of years, we have seen some great trends and movements emerge in fashion. People got crafty, got political, started putting more thought into what we buy and who we buy from. An increasing amount of people now prioritise sustainability when buying fashion items. 

However, the fashion industry still has a lot to work on. The industry is responsible for around 40 million tonnes of textile waste a year, most of which are either sent to landfills or incinerated. Emissions are still rising, circularity remains elusive, and sustainable textiles have yet to scale. The fashion industry must shift its focus from doing less harm to doing more good. 

The good news is, small brands are offering more solutions and leading fashion towards a fundamental change. People who run small brands do seem to think differently and are able to do better flexibly. Measured strictly by total environmental impact, many small brands automatically perform better than large ones; their size means they are likely to use fewer resources and produce less waste

What’s needed is a systemic change that would allow people and companies to work toward a common goal rooted in what sustainability means; the ability for society to meet people’s basic needs and express their greatest potential and talent. The future of sustainability in fashion lies in regenerative agriculture, durable and long-lasting designs, closed-loop and biodegradable packaging, and cross-industry collaborations are also lighting the way to a more sustainable future.

 

How Can Fashion Industry Make Progress in Sustainability in 2022




Regenerative Sourcing

Regenerative agriculture is set to be “the solution” for sustainable and responsible sourcing for many industries. Regenerative farming practices actively IMPROVE ecosystem including the soil quality, biodiversity, reinvigorating soil so that it can sequester carbon. 

In terms of business strategy, the long-term goal should be to encourage local fibre farms or communities to grow more soil-friendly fibres such as flax or hemp and work towards the Regenerative Organic Alliance’s ROC certification for fibres such as cotton, wool and cashmere. 

It is important to note that, in order for a business to move toward regenerative sourcing, all employees in the business need to understand the agricultural practices and share the same value. The education not only makes it easier for the business to successfully implement the strategy but also empower the employees with knowledge and the ability to prioritise regenerative natural materials. 

 




Track and Trace

Not only that track and trace technology will help rebuild trust and transparency in the supply chain, being able to trace fibre usage allows brands to measure business’ progress on carbon-based targets. 

Perhaps in the future, transparency and level of carbon-neutrality determine a business’s tax rate or access to loans and investors. 

Decarbonising the supply chain is a complicated challenge and it’s overwhelming for brand owners. A good place to start would be to analyse the biggest fibre usage, track its impact via third-party certifications all the way from the raw material to post-consumer end of life. If the whole industry devotes itself to actually achieving it, the process will need to be so sweeping that it will inherently tackle some of fashion’s other problems along the way such as waste and overuse of hazardous chemicals.

 




Responsible Design

Fashion brands are starting to realise that growth in terms of volume of items and speed has often come at the expense of design and relationships with customers while leaving unwanted or unsold products. Designers must consider design practice as a tool to tackle issues, ensure suitability and relevance to the consumers, and products’ end of life including reuse recycling or reselling. 

Practical items that offer multiple uses will appeal to cost-conscious, post-pandemic consumers. Focus on cost-per-wear metrics would drive versatile items such as reversible and trans-seasonal clothing. Paying attention to the smallest details can drastically reduce the overall carbon footprint such as reducing unnecessary components or switching to biodegradable thread. 

Collaborations are now embedded into the fashion industry’s culture. They can be truly progressive and signal how to design a better future when they spark innovation and transmit knowledge, whether keeping traditional skills alive or bringing cutting-edge innovations to the market. New developments in AI technology may make it possible in the future for consumers to be measured by web camera when shopping online and for the garment to be made to their measurements. This is an important step towards a fashion industry that saves resources and produces less waste.





How Can Fashion Industry Make Progress in Sustainability in 2022




Reevaluating Packaging

The growth of e-commerce is already problematic from a sustainability standpoint, high environmental-impact packaging needs to be tackled. It means looking at everything from carriers, garment poly bags and boxes. 

Organisations such as The Sustainable Packaging Coalition, whose members encompass the entire supply chain, and the Ellen MacArthur Foundation’s initiative, New Plastic Economy, which aims to support companies in making the plastics sector more circular may deliver new solutions in this field/area. Moreover, tackling these issues now means that companies stay ahead of evolving packaging policy. Governments are adopting legislation targeted at companies to tackle their waste.

“Climate change is not only about emissions. It’s about a system that has been benefiting some at the expense of the vast majority of people on the planet and the planet itself“- Muhammad Malas, senior climate campaigner for advocacy group Stand.earth.

 

A lot of brands are growing while maintaining responsible practices and collaborating with others that share the same value, especially in the Scandinavian region. One of the Scandinavian “it” brands Ganni has been working with (Di)vision, which started out upcycling vintage clothes into one-of-a-kind pieces. to develop a business system that embraces scarcity through frequent drops limited in volume, to accommodate the use of deadstock while still growing the business. As the business grew, (Di)vision realised that upcycled pieces don’t work for a big e-commerce business. The brand now uses deadstock luxury fabric for 90% of production, creating seasonal collections with fabrics from factories in Italy, including leftover fabrics from Rick Owens, Gucci and Jil Sander,

Scandinavian young designers emphasise the lack of competition between each other since they are all working towards the same goal together. How wonderful would it be if the global fashion industry works that way?



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l’amour est bleu Kleid Modell Amalia




l’amour est bleu Kimono Jacke Modell Adele






l’amour est bleu Strickpullover Modell Alek




l’amour est bleu Strickjogger Modell Wek




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Wie kann die Modeindustrie ihre Nachhaltigkeitsziele voranbringen?

Wie kann die Modeindustrie ihre Nachhaltigkeitsziele voranbringen?


English version

Wenn wir auf die letzten paar Jahre zurückblicken, haben wir großartige Trends und Bewegungen in der Mode gesehen. Menschen entdeckten die Handarbeit, wurden politisch und fingen an, sich mehr Gedanken darüber zu machen, was und von wem sie etwas kaufen. Immer mehr Menschen legen beim Bekleidungskonsum Wert auf Nachhaltigkeit. 

Allerdings hat die Modeindustrie noch einiges zu tun. Die Branche ist für rund 40 Millionen Tonnen Textilabfälle pro Jahr verantwortlich, von denen die meisten entweder auf Mülldeponien landen oder verbrannt werden. Die Emissionen steigen weiter an, die Kreislaufwirtschaft ist nach wie vor schwer greifbar, und nachhaltige Textilien müssen sich nach wie vor noch bei der Masse durchsetzen. Die Modeindustrie muss sich darauf konzentrieren, weniger Schaden anzurichten und mehr Gutes zu tun. 

Die gute Nachricht ist, dass junge Modelabels neue Lösungsansätze finden und die Modebranche in Richtung eines grundlegenden Wandels führen. Kleine Modelabels scheinen anders zu denken und sind in der Lage, flexibler zu handeln. Gemessen an ihren Umweltauswirkungen schneiden viele kleine Modeunternehmen besser ab als große Unternehmen, weil sie aufgrund ihres Geschäftsmodells weniger Ressourcen verbrauchen und weniger Abfall produzieren

Wir brauchen einen systemischen Wandel, der es Menschen und Unternehmen ermöglicht, auf ein gemeinsames Ziel hinzuarbeiten, welches die Definition einer nachhaltigen Gesellschaft aufgreift – nämlich dass umweltbezogene, wirtschaftliche und soziale Ziele gleichzeitig und gleichberechtigt umgesetzt werden. Die nachhaltige Zukunft der Mode liegt in der regenerativen Landwirtschaft, in haltbaren und zeitlosen Kleidungsstücken, geschlossenen Kreisläufen und biologisch abbaubaren Verpackungen sowie branchenübergreifende Kooperationen, die bei der Umsetzung dieser Ziele behilflich sind.

 

How Can Fashion Industry Make Progress in Sustainability in 2022




Regenerative Beschaffung

Regenerative Landwirtschaft wird für viele Industrien “die Zukunftslösung” für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Beschaffung sein. Regenerative Anbaumethoden verbessern aktiv das Ökosystem, einschließlich der Bodenqualität, biologischen Vielfalt und Regeneration des Bodens, so dass er CO2 aus der Umgebung abbauen kann. 

In Bezug auf die Geschäftsstrategie sollte das langfristige Ziel darin bestehen, lokale Textilhersteller oder -verbände zu ermutigen, bodenfreundlichere Fasern wie Flachs oder Hanf anzubauen und auf die ROC-Zertifizierung der Regenerative Organic Alliance für Fasern wie Baumwolle, Wolle und Kaschmir hinzuarbeiten. 

Damit ein Unternehmen zu einer regenerativen Beschaffung übergehen kann, ist es wichtig, dass alle Mitarbeiter eines Unternehmens die landwirtschaftlichen Praktiken verstehen und die gleichen Werte teilen. Die Schulung seiner Mitarbeiter erleichtert dem Unternehmen nicht nur die erfolgreiche Umsetzung der Strategie, sondern befähigt auch die Mitarbeiter, die Gründe für erneuerbare Naturmaterialien nachzuvollziehen.

 




Nach- und Rückverfolgung

Die Track-and-Trace-Technologie trägt nicht nur dazu bei, das die Transparenz und das Kundenvertrauen  in der Lieferkette wiederherzustellen, sondern sie ermöglicht es auch den Modeunternehmen u.a. ihren Rohstoffverbrauch oder ihre Fortschritte bei der Reduzierung ihrer CO2-Emissionen zu messen. Vielleicht werden Lieferkettentransparenz und CO2-Ausgleich die zukünftige Währung eines Unternehmens für den Zugang zu Krediten und Investoren. 

Die CO2-neutrale Lieferkette ist eine komplizierte Herausforderung, die für Modeunternehmen schwer umsetzbar ist. Ein Ansatz wäre die Analyse des Hauptmaterialverbrauchs und die Messung der Umweltauswirkungen über den gesamten Lebenszyklus vom Rohmaterial bis zum Ende der Nutzungsdauer. Bei der Messung und Auswertung können externe Unternehmen zur Unterstützung herangezogen werden. Wenn sich die gesamte Modebranche diesem Ziel verschreibt, muss der Prozess so weitreichend sein, dass er auch andere Probleme der Modeindustrie wie z.B. Abfall und Verwendung gefährlicher Chemikalien berücksichtigt.

 




Verantwortungsvolles Design

Modemarken erkennen allmählich, dass das Mengen Getriebene und schnelle Wachstum auf Kosten des Designs und der Kundenbeziehung geht und dadurch viele Restbestände entstehen. Designer müssen das Entwerfen von Bekleidung als Methode zur Lösung des Problems betrachten: Es ist deren Aufgabe, für die Konsumenten den Bedarf, eine lange Lebensdauer der Textilien sowie deren Wiederverwendung, -verwertung oder -verkauf sicherzustellen.

Praktische Kleidungsstücke, die vielseitige Tragemöglichkeiten bieten, haben das Potenzial preissensible, post-pandemische Verbraucher anzusprechen. Der Fokus auf die “Kosten-pro-Kleidungsstück” wäre vorteilhaft für vielseitige und saisonübergreifende Kleidung, weil sich die initial höhere Investition beim mehrmaligen Tragen des Kleidungsstücks relativieren würde. Bei der Reduktion des gesamten CO2-Fußabdrucks eines Designs kann die Berücksichtigung kleinster Details, wie z.B. die Reduzierung unnötiger Komponenten oder die Verwendung von biologisch abbaubarem Garn große Auswirkungen haben.

Kooperationen sind heute fester Bestandteil in der Modeindustrie. Viele sind bereits sehr fortschrittlich und zukunftsweisend, indem innovative Methoden traditionelle ablösen oder neue bahnbrechende Verfahren die Industrie revolutionieren. Neue Entwicklungen in der AI-Technologie können es zukünftig ermöglichen, dass Konsumenten beim Online-Shoppen per Webkamera vermessen und das Kleidungsstück auf ihre Maße hergestellt werden kann. Ein wichtiger Schritt in Richtung einer Modeindustrie, die ressourcenschonender wirtschaftet und weniger Abfall produziert.

 





How Can Fashion Industry Make Progress in Sustainability in 2022




Neuentwicklung des Verpackungsmaterials

Das rasante Wachstum des Online-Shoppings ist unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit äußerst problematisch. Vor allem Versandverpackungen haben negative Auswirkungen auf die Umwelt, weshalb sie vom Plastikversandbeutel bis hin zum Versandkarton Optimierungsbedarf haben. 

Organisationen wie The Sustainable Packaging Coalition, deren Mitglieder die gesamte Lieferkette abdecken, und die Initiative New Plastic Economy der Ellen MacArthur Foundation, die Unternehmen dabei unterstützen will, den Kunststoffsektor kreislauffähiger zu machen, können auf diesem Feld neue Lösungen liefern. Wenn Unternehmen diese Probleme jetzt angehen, können sie der Verpackungspolitik einen Schritt voraus sein. Weltweit verabschieden Regierungen aktuell Gesetze, die Unternehmen dazu verpflichten ihre Abfälle zu reduzieren. 

 

“Beim Klimawandel geht es nicht nur um Emissionen. Es geht um ein System, in dem einige Wenige profitieren, und das auf Kosten der großen Mehrheit und des Planeten selbst.” – Muhammad Malas, leitender Klimaaktivist der Interessensgruppe Stand.earth.

 

Insbesondere in Skandinavien wachsen viele Modeunternehmen, während sie verantwortungsvolle Praktiken einführen und mit anderen Unternehmen Kooperationen eingehen, die dieselben Werte wie sie teilen. Die skandinavische “It”-Marke, Ganni, hat mit (Di)vision zusammengearbeitet – ein Unternehmen, das aus dem Upcycling von Vintage-Kleidung ein Geschäftsmodell entwickelt hat. Sie wuchsen über ein erfolgreiches Verknappungsprinzip, indem sie limitierte Upcycling-Kollektionen heraus brachten und gleichzeitig Restbestände in Form von gebrauchter Vintage-Kleidung wiederverwerteten. Als das Unternehmen wuchs, erkannte (Di)vision, dass sich geupcycelte Kleidungsstücke nicht für ein großes E-Commerce-Unternehmen eignen. Das Unternehmen verwendet nun für 90 % seiner neuen Kollektionen luxuriöse Deadstock-Stoffe aus italienischen Textilfabriken, die u.a. Stoffe für Rick Owens, Gucci und Jil Sander produzieren.

Die jungen skandinavischen Designer betonen, dass sie untereinander nicht konkurrieren, da sie alle gemeinsam auf das gleiche Ziel hinarbeiten. Wäre es nicht wünschenswert, dass die globale Modeindustrie auf diese Weise arbeitet?

 



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l’amour est bleu Bluse Modell Viola




l’amour est bleu Kimono Jacke Modell Adele






l’amour est bleu Hose Modell Laura




l’amour est bleu Hose Modell Greta




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l'amour est bleu nachhaltige Weihnachtsgeschenke

Nachhaltige Weihnachtsgeschenke


ENGLISH

In schwierigen Zeiten, wie es in der aktuellen Pandemie der Fall ist, werden Menschen bei ihren Ausgaben vorsichtiger und neigen dazu, an allen Ecken und Enden zu sparen. Vor allem jetzt sind kleine, lokale Unternehmen auf deine Unterstützung angewiesen.

Wenn du noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk bist, möchten wir dir ans Herz legen, lokale und nachhaltige Geschäfte sowie Marken zu unterstützen! Indem du lokale Unternehmen unterstützt, förderst du die lokale Wirtschaft in Deutschland. Hinzu kommt, dass lokale Unternehmen oftmals der Gefahr ausgesetzt sind, von globalen Marken vertrieben zu werden. Daher möchten wir dir wirklich ans Herz legen, lokale Geschäfte und Marken vor Ort zu unterstützen.

Indem du dein Geld in junge, nachhaltige Marken investierst, unterstützt du Menschen dabei, ihre Vision von einer nachhaltigen Welt umzusetzen, statt globale Konzerne noch weiter zu bereichern. Werfe einen Blick auf die Liste unserer Lieblingsmarken und unterstütze sie dabei, die Welt nachhaltiger zu machen.





DAMEN





l’amour est bleu

Kleid Louise 159.00€




DAWN DENIM

STARDUST New Grey 139.00€




Embassy of Bricks and Logs

Jacke Victoria 320.00€






Belle Ikat

Suzani-Mantel Miu 590.00€




Lara Krude

Kleid Ruth 520.00€




Lana Organics

Geschenkset Die Verspielte 225.00€





HERREN





Bleed Clothing

WINDY HEIGHTS T-SHIRT 44.90€




OGNX

T-Shirt Perfect Basic 39.90€




l’amour est bleu

Strick Jogginghose Wek 149.00€






hessnatur

Rollkragenpullover 139,95€




Melawear

Shirt AJAY
79.00€




Armedamgels

FLAAN BAABY CORD Hemd 89.00€






ACCESSOIRES & SCHUHE



Vieri

CLASSIC RING VIOLETTE BLUE 1.405.00€





Jyoti

Schal BALOOT Pistachio 79.00€




ethletic

Schuhe GOTO LO ROSE DUST 89.00€










Rifò

Amelia Stirnband 25.00€




Wild Fawn

Chunky Hoop Silber Ohrringe 239.95€




nuuwaï

nuuwaï Vegan Hip Bag MIKA 79.00€







KINDER



Alexas Alphabet

Kinderrock ab 45,00€




Petit Kolbri

WAWA Strickjacke 75.00€




Monkind

Copper Stripe Strickjacke 75.00€








Home





Folkdays

Keramik Tasse 18.00€




Little Bee Fresh

DIY box Bienenwachstücher 19.90€




BioBunnies

Plastikfreies & biologisch abbaubares Glitzer 6.00€





MARKTPLÄTZE





Staiy




Greenality




avocadostore





ANDERE BEITRÄGE









Shoppe nachhaltige mode zum Verliben

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l'amour est bleu nachhaltige Weihnachtsgeschenke

Fair Christmas Gift Guide


DEUTSCH

In tough times when consumers pinch pennies, from cutting back on extras to budgeting, people inject a degree of caution into their financial habits. In such a hostile environment, smaller, local businesses count on your patronage in order to afloat.

So when deciding where to spend your hard-earned money on Christmas gift for a friend, consider the benefits of turning to local, independently owned businesses within your community! By supporting local businesses, you are supporting your local economy; significantly more money stays in a community. Moreover, local businesses are owned and operated by your neighbours!  They care about and are invested in the well-being of your community and its future.

By voting with your wallet and invest in local, sustainable brands, you’re pushing back against the corporate narrative that only the mighty survive, and instead encourage normal local people to believe in the power of their dreams.So if you haven’t decided what to get for a Christmas gift for your loved-ones, instead of supporting shareholders and billionaires, seek out a local business.Here are the list of sustainable brands we love from Germany!

Here are the list of sustainable brands we love from Germany!





WOMEN





l’amour est bleu

Dress Louise 159.00€




DAWN DENIM

STARDUST New Grey 139.00€




Embassy of Bricks and Logs

Victoria Jacket 320.00€






Belle Ikat

Suzani-Mantel Miu 590.00€




Lara Krude

Ruth Dress 520.00€




Lana Organics

Gift Set THE PLAYFUL ONE 225.00€





MEN





Bleed Clothing

WINDY HEIGHTS T-SHIRT 44.90€




OGNX

T-Shirt Perfect Basic 39.90€




l’amour est bleu

Knitted Jogger Wek 149.00€






hessnatur

Turtleneck Sweater 139,95€




Melawear

Shirt AJAY
79.00€




Armedamgels

FLAAN BAABY CORD 89.00€






ACCESSORIES & SHOES



Vieri

CLASSIC RING VIOLETTE BLUE 1.405.00€





Jyoti

Scarf BALOOT Pistachio 79.00€




ethletic

GOTO LO ROSE DUST 89.00€










Rifò

Amelia headband 25.00€




Wild Fawn

Silver Large Chunky Hoop Earrings 239.95€




nuuwaï

nuuwaï Vegan Hip Bag MIKA 79.00€







KIDS



Alexas Alphabet

Skirt from 45,00€




Petit Kolbri

WAWA CARDIGAN 75.00€




Monkind

Copper Stripe Knit Cardigan 75.00€








HOME





Folkdays

Ceramic Mug 18.00€




Little Bee Fresh

DIY box beeswax cloths 19.90€




BioBunnies

Plastic free & Biodegradable Glitter 6.00€





Marketplaces





Staiy




Greenality




avocadostore





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Shop fair fashion

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l'amour est bleu Blog - Black Friday zum Green Friday machen

Turning Black Friday Green


German version

The festive season is finally here and the next Friday is the Black Friday everyone loves. It might be difficult to see past the excitement of being offered huge discounts. It’s seductive but it is nothing more than an unofficial holiday that celebrates consumerism. Black Friday and Cyber Monday (which happens on the following Monday) are one of the most profitable times of the year for retailers. They are the time of year that the fashion industry encourages hyper-consumption with heavily-discounted marketing which leads people into buying things they don’t need just for the safe of a bargain. It generates huge volumes of waste as items are returned or thrown away after a short period of time, contributing to throw-away culture.




In 2017 European retailers experienced a 261% increase in turnover on Black Friday compared to an average day. Last year saw brands offering huge discounts to get rid of the mountains of unsold stock left from the global pandemic when physical stores were forced to be closed for months. As a result, consumers spent $9 billion online shopping during Black Friday in 2020, making last year’s the most polluting ever.

Overconsumption also has an enormous human toll especially when items bought are from fast fashion and unethical brands, perpetuating unsafe working conditions, extreme poverty, and political instability/war in producing countries.

 

In the UK alone, Black Friday 2020 emitted 429,000 metric tons of greenhouse gas emissions – that’s equivalent to 435 return flights from London to New York.

 

The promise of free shipping or returns on fashion retail sites has long been the norm, but what is commonly touted as “free” is far from free when you consider the environmental cost. Online orders of clothes and shoes typically have an online return rate of 30 to 40% (compared to 5 to 10% of in-store purchases) which creates extra carbon emission by sending an item from a warehouse to the customer, then the other way around. The environmental cost of transporting just one item using a courier is 181g of CO2. In the UK alone, Black Friday 2020 emitted 429,000 metric tons of greenhouse gas emissions – that’s equivalent to 435 return flights from London to New York.




To make it worse, the majority of brands send returned items straight to landfill or incineration. Luxury brands, for example, has been criticised for throwing deadstocks and returned items away to avoid risk damaging the prestige of their brand by selling at a discount. While all customers certainly have the right to return an item that isn’t suitable for them, that doesn’t mean that the industry should encourage the harmful practice of excessive returns and consumers shouldn’t abuse the system by buying items knowing that they will be returned surely.

Another issue is that e-commerce giants with $1 billion annual sales perform better than smaller shops during Black Friday. In 2019, while 93.2 million consumers made a purchase online on Black Friday, Amazon counted for 50.9% of all sales on Black Friday in the U.S. And while smaller online retailers have only seen a 27% growth, online giants have seen a 62% boost in sales.

Perhaps things are starting to look better, though. With all the climate change protests and the declaration of climate change emergencies by countries around the world, consumers are starting to re-evaluate their shopping habits. According to new research, 67% of UK consumers are going to pay attention to the sustainability efforts of retail brands during Black Friday, Cyber Monday and Christmas shopping. And 78% of UK shoppers stated that whether or not brands clearly communicate their sustainability efforts will have “somewhat” of an impact over where they will shop, and 47% stated that they aren’t planning to spend during the Black Friday weekend.





l'amour est bleu fair fashion to fall in love with

Black Friday at l’amour est bleu

As a sustainable brand, we believe we must approach things differently and encourage people to shop and consume fashion locally and sustainably. We want people to know that every one of your mindful purchases can create a great impact on the community and the environment.

By buying a sustainable item from a local, actually sustainable brand (instead of buying clothes from “conscious collection” from H&M), you can empower the people in the supply chain, minimise the environmental harm, support local, independent businesses while keeping the money within your community or region, instead of giving the profit to multi-national companies abroad, and there are more positive impacts that could be generated by a single mindful purchase. It is truly amazing to see so much positive change on the horizon.

On Black Friday this year, we decided to sell returned items and samples at a discounted price. Doing so allows us to avoid wasting returned items, all these items required natural and human resources to be produced and we want them to be worn and enjoyed by our customers. And we trust our customers will cherish our garments that are sewn by seamstresses in Berlin from sustainable materials as well as make them last.

And please keep in mind, there’s nothing wrong to purchase a sustainable item you have been wanting and waiting for to be on sale, however, it’s problematic to purchase unsustainable items, especially from fast-fashion retailers, just because it’s on sale.

To shop our ARCHIVE SALE, you will need to subscribe to our newsletter to receive the acces link. You can subscribe for the newsletter here: https://lamourestbleu.com.

Also, if you’d like to learn more about the environmental impact of online shopping, check out our blog post here.



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l'amour est bleu Blog - Black Friday zum Green Friday machen

Black Friday zum Green Friday machen


German version

Endlich kommt wieder die Weihnachtszeit und kommenden Freitag beginnt der allseits beliebte Black Friday. Es fällt schwer, der Versuchung nach den Mega-Schnäppchen zu widerstehen. Trotz der großen Verlockung ist der Black Friday genauer betrachtet nichts anderes, als ein weiter inoffizieller Feiertag, an dem der Kaufwahn zelebriert wird. Der Black Friday und darauffolgende Cyber Monday sind mitunter die umsatzstärksten Tage des Jahres für den Einzelhandel. An diesen beiden Tagen befeuert die Modeindustrie den Massenkonsum, indem sie die Verbraucher mit hohen Preisnachlässe dazu verführt, Dinge zu kaufen, die sie eigentlich nicht brauchen. Das Resultat sind Unmengen an Müll, weil die Artikel nach kurzer Zeit retourniert oder weggeworfen werden.




2017 verzeichneten europäische Einzelhändler am Black Friday einen Umsatzanstieg von 261% im Vergleich zu einem durchschnittlichen Verkaufstag. Letztes Jahr boten viele Marken riesige Rabatte an, um die Berge an unverkaufter Waren loszuwerden, die aufgrund der geschlossenen Geschäfte im Lockdown nicht verkauft werden konnten. 2020 gaben Konsumenten während des Black Fridays 9 Milliarden Dollar für Online-Käufe aus, wodurch es der umweltschädlichste Black Friday aller Zeiten wurde.

Dieser ausufernde Konsum fordert einen hohen Tribut, vor allem Mode von Fast Fashion und konventionellen Marken führen zu unfairen Arbeitsbedingungen, Armut und politischer Instabilität sowie Krieg in den Produktionsländern.

 

Allein in England verursachte der Black Friday 2020 429.000 Tonnen Treibhausgasemissionen – das entspricht 435 Hin- und Rückflüge von London nach New York.

 

Kostenloser Versand und Rücksendungen sind bei Modemarken die Norm, aber was als “kostenlos” angepriesen wird, ist unter Berücksichtigung der Kosten für die Umwelt bei weitem nicht kostenlos. Das Verschicken und Retournieren der Artikel verursacht Unmengen an CO2-Emissionen und bei Online-Bestellungen von Kleidung und Schuhen liegt die Retourenquote in der Regel bei 30 bis 40% (im Vergleich zu 5 bis 10% bei Einkäufen im Geschäft). Der Transport eines einzigen Artikels per Kurierdienst verursacht 181g CO2-Emissionen. Allein in England verursachte der Black Friday 2020 429.000 Tonnen Treibhausgasemissionen – das entspricht 435 Hin- und Rückflüge von London nach New York.




Hinzu kommt, dass die meisten Modemarken die retournierten Artikel direkt auf die Mülldeponie oder in die Verbrennungsanlage schicken. Luxusmarken wurden in der Vergangenheit dafür kritisiert, dass sie Restposten und Retouren entsorgen, um ihren Markenwert beizubehalten. Kunden steht es zu, gekaufte Artikel aus unterschiedlichen Gründen zurückzuschicken. Es wäre aber wünschenswert, dass die Modebranche diese umweltschädigende Praxis übermäßiger Retouren nicht unnötig fördert und die Konsumenten diesen Service nicht missbrauchen, indem sie Bestellungen bereits mit der Intention tätigen, sie im nachhinein wieder zurückzuschicken.

Ein weiteres Problem ist, dass E-Commerce-Giganten mit einem Jahresumsatz von 1 Milliarde US-Dollar am Black Friday besser abschneiden als kleinere Online-Shops. Im Jahr 2019 haben 93,2 Millionen Konsumenten am Black Friday online eingekauft, wobei Amazon einen Anteil von 50,9% aller Verkäufe am Black Friday in den USA erzielte. Während kleinere Online-Händler nur ein Wachstum von 27 % verzeichneten, konnten die Online-Riesen einen Umsatzanstieg von 62 % verzeichnen.

Doch es ist bereits ein positiver Wandel in Sicht. Angesichts der Proteste gegen den Klimawandel und der Ausrufung des Klimawandelnotstands durch mehrere Länder, beginnen die Konsumenten ihre Einkaufsgewohnheiten zu überdenken. Laut einer neuen Studie werden 67% der britischen Verbraucher beim Black Friday, Cyber Monday und Weihnachtseinkauf, Nachhaltigkeitsaspekte der Modemarken berücksichtigen. 78% der britischen Konsumenten gaben an, dass transparent kommunizierte Nachhaltigkeitsbemühungen einen Einfluss auf ihre Kaufentscheidung haben und 47 % gaben an, während des Black Fridays nichts einzukaufen.





l'amour est bleu fair fashion to fall in love with

Black Friday bei l’amour est bleu

Als nachhaltige Marke möchten wir Menschen dazu inspirieren, Mode lokal und nachhaltig einzukaufen. Wir möchten den Menschen bewusst machen, dass jeder durchdachte Einkauf große Auswirkungen auf die Gesellschaft und Umwelt hat.

Durch den Kauf eines nachhaltigen Produkts von einer lokalen und echten nachhaltigen Marke (dazu zählt z.B. nicht Kleidung aus der “Conscious Collection” von H&M), unterstützt du die Arbeiter in der Lieferkette, reduzierst die Umweltbelastung und investierst in lokale Unternehmen, anstatt dein Geld bei internationalen Unternehmen auszugeben. Und es gibt noch viele weitere positive Auswirkungen, die durch einen einzigen bewussten Kauf bewirkt werden können.

Dieses Jahr haben wir beschlossen, über einen exklusiven ARCHIVE SALE zum Black Friday Retouren und Muster zu einem reduzierten Preis zu verkaufen. Auf diese Weise finden unsere Kleidungsstücke eine Trägerin und wir vermeiden unnötige Ressourcenverschwendung. Für die Herstellung jedes Kleidungsstücks waren natürliche und menschliche Ressourcen erforderlich und wir möchten, dass die fertigen Produkte von unseren Kunden getragen werden, statt sie bei uns zu lagern. Wir vertrauen darauf, dass unsere Kunden die Mode von l’amour est bleu, die von Schneiderinnen in Berlin aus nachhaltigen Stoffen genäht wird, zu schätzen wissen und ein Leben lang tragen werden.

Wir möchten dich dazu ermutigen, zum Black Friday nachhaltige Modemarken zu unterstützen und Bekleidung zu kaufen, die du mehrere Saisons tragen wirst, anstatt bei den Angeboten der Fast Fashion Marken zuzuschlagen.

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